Patriarch Bartholomäus und Erzbischof Ioannis feierten Mariä Himmelfahrt
Feier auf Imbros betonte die Verbundenheit des Ökumenischen Patriarchats mit der Orthodoxen Kirche von Albanien.
Der Ökumenische Patriarch Bartholomäus von Konstantinopel und der Primas der Orthodoxen Kirche von Albanien, Erzbischof Ioannis, haben am 15. August 2026 das Fest Mariä Himmelfahrt auf der türkischen Ägäisinsel Imbros gemeinsam gefeiert. Beide standen der Göttlichen Liturgie in der Kirche des Bergdorfes Agridia vor. Am Nachmittag nahm Patriarch Bartholomäus zudem an der von Erzbischof Ioannis geleiteten Vesper im Dorf Glyki teil. Darüber berichtete die Orthodoxian News Agency.
In der Festpredigt wurde die Bedeutung der kirchlichen Einheit und der Beziehungen zwischen dem Ökumenischen Patriarchat und der Orthodoxen Kirche von Albanien hervorgehoben. Metropolit Meliton von Philadelphia vom Ökumenischen Patriarchat würdigte den langjährigen Einsatz Bartholomäus’ für die Wiedergeburt der albanischen Orthodoxie und erinnerte an dessen Unterstützung des verstorbenen Erzbischofs Anastasios. Die Wiederbelebung der albanischen Kirche bezeichnete er als „die strahlende Blüte und die Krone des Ruhms und der Ehre“ des Patriarchats von Konstantinopel.
Der gemeinsame Gottesdienst und die gegenseitige Würdigung unterstrichen die kirchliche Verbundenheit zwischen dem Ökumenischen Patriarchat und der Orthodoxen Kirche von Albanien. Zum Abschluss wurde die heilige Ikone der Jungfrau Maria in einer Prozession durch die Straßen des malerischen Dorfes getragen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Slobodan Tijanić in Frankfurt predigte: „Alles wird der Mensch vergeben, wenn Freude in seiner Seele ist.“