Unter dem heiligen Maximin war Trier ein sicherer Hafen für Christen

Der heilige Maximin von Trier gilt als einer der bedeutenden Bischöfe des frühen Christentums in den deutschen Landen. Foto: Ökumenisches Heiligenlexikon Der heilige Maximin von Trier gilt als einer der bedeutenden Bischöfe des frühen Christentums in den deutschen Landen. Foto: Ökumenisches Heiligenlexikon

Die deutschsprachige orthodoxe Kirchengemeinde in Hannover stellt in ihrer Videoreihe die Heiligen der deutschen Lande vor.

Die deutschsprachige orthodoxe Kirchengemeinde in Hannover, die zum Erzbistum der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa gehört, widmet ihren neuen Beitrag in der Instagram-Videoreihe über die Heiligen des ersten Jahrtausends der deutschen Lande dem heiligen Maximin von Trier. Der um 330 geweihte Bischof machte Trier zu einem Zufluchtsort für verfolgte Christen.

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Der aus Aquitanien stammende Maximin wurde um 329/330 zum fünften Bischof von Trier geweiht. Er gewann insbesondere den Adel der Stadt für das Christentum und trat entschieden gegen den Arianismus auf. Maximin unterzeichnete die Beschlüsse der auf sein Drängen zustande gekommenen Synode von Sardica gegen die Arianer und wurde daraufhin von ihnen verbannt. Zu seinen geistlichen Schülern gehörten unter anderem die späteren Heiligen Paulinus, Castor und Lubentius.

Besondere Bedeutung hatte seine Freundschaft mit dem heiligen Athanasius dem Großen, Bischof von Alexandria. Während dessen Verfolgung durch Kaiser Konstantin gewährte Maximin ihm in Trier Zuflucht. Von dort konnte Athanasius seine Diözese weiterhin durch Briefe verwalten, bis er nach dem Tod Konstantins im Jahr 337 nach Alexandria zurückkehrte.

Nach rund 17 Jahren als Bischof kehrte Maximin nach Aquitanien zurück und entschlief dort am 12. September 346. Zunächst in der Nähe von Poitiers bestattet, wurden seine Gebeine später durch seinen Nachfolger Paulinus nach Trier überführt. Sie werden heute in der Kirche St. Johannes und im Kloster St. Maximin verehrt; sein Haupt befindet sich in der Kirche zu Trier-Pfalzel.

Dis Video hebt Maximin als Vorbild im Kampf gegen die Häresie und in der Aufnahme verfolgter Christen hervor. Durch seinen Einsatz sei Trier nicht nur als Kaiserstadt, sondern auch als „sicherer Hafen für Christen und Zuflucht der Rechtgläubigkeit“ bekannt geworden.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Russische Orthodoxe Kirche der Synaxis der Heiligen deutscher Lande gedachte.

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