Redaktionsgruppe beriet in Krefeld über zweisprachiges orthodoxes Gottesdienstbuch
Arbeitsgruppe der Diözese Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche setzte Arbeiten an deutsch-kirchenslawischer Liturgieausgabe fort
In der Krefelder Kirche der Heiligen Großmärtyrin Barbara hat die Redaktionsgruppe zur Erstellung eines zweisprachigen orthodoxen Gottesdienstbuches den Stand der Arbeiten beraten. Die Publikation soll die liturgische Praxis in den Gemeinden der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche vereinheitlichen. Darüber berichtete die Diözese am 6. August 2026 auf ihrer Webseite.
An der Arbeitssitzung nahmen der Verfasser des Gottesdienstbuches und Referent der Liturgiekommission der Berliner Diözese, Priester Alexej Veselov, der Korrekturleser Priester Andrej Gladyschew sowie die Redakteurin Svetlana Shmeltzer teil.
Das mit dem Segen von Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Diözese Berlin und Deutschland, erarbeitete Liturgiebuch wird kirchenslawische und deutsche Texte parallel enthalten. Geplant sind unter anderem die Gottesdienste der Vesper und Matutin, die Liturgie des Heiligen Johannes Chrysostomos, Dank- und Entlassungsgebete, Gottesdienste für verschiedene Anlässe sowie Texte aus dem Triodion der Fasten- und Pfingstzeit, ein Menologion und weitere liturgische Materialien.
Während der Sitzung wurden Fragen der liturgischen Terminologie, der einheitlichen Schreibweise von Namen und Fachbegriffen sowie der sprachlichen Abstimmung zwischen der deutschen Übersetzung, dem kirchenslawischen Original und den von der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland anerkannten Übersetzungen behandelt. Die Arbeiten an der Endfassung und der Vorbereitung der Veröffentlichung des Gottesdienstbuches werden fortgesetzt.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der Priestermönch Savatie Baștovoi sein Weihejubiläum mit zahlreichen Gläubigen beging.