Kirche feierte den Gedenktag der Potschajew-Ikone der Gottesmutter
Die Verehrung der wundertätigen Ikone, die seit fast vierhundert Jahren in der Mariä-Entschlafens-Lawra aufbewahrt wird, geht auf die Befreiung des Klosters von der türkisch-tatarischen Belagerung im Jahr 1675 zurück.
Die Orthodoxe Kirche begeht am 5. August die Feierlichkeiten zu Ehren der Potschajiw-Ikone der Gottesmutter – eines der am meisten verehrten Heiligtümer der gesamten slawischen orthodoxen Welt. Die Gottesdienste finden in der Heiligen Mariä-Entschlafens-Potschajiw-Lawra statt. Darüber berichtete die ukrainische Redaktion der UOJ.
Das Fest wurde zum Gedenken an die Befreiung des Potschajiw-Klosters von der türkisch-tatarischen Belagerung vom 20. bis 23. Juli 1675 nach altem Stil eingeführt. Der Überlieferung zufolge beteten die Mönche während des Sturmes inständig vor dem Bild der Gottesmutter, und über der Lawra erschien die Allerheiligste Jungfrau selbst mit Engeln und schlug die Angreifer in die Flucht. Die wundertätige Ikone weilt bereits seit etwa vier Jahrhunderten in der Entschlafens-Kathedrale der Lawra und wird als Quelle zahlreicher Heilungen verehrt.
Am Festtag selbst strömen der Überlieferung zufolge Tausende Pilger aus verschiedenen Regionen der Ukraine und aus anderen Ländern in die Potschajiw-Lawra. Die Gläubigen nehmen an den feierlichen Gottesdiensten teil, küssen das wundertätige Bild und die heilige Fußspur der Gottesmutter – den Abdruck, der der Überlieferung nach während der Erscheinung der Gottesmutter auf dem Stein hinterlassen wurde.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Gläubige eines orthodoxen Gotteshauses im US-Bundesstaat Washington evakuiert wurden.