„Mehr als Migration und Integration?“ – Philoxenia feierte 60-jähriges Bestehen

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Vertreter verschiedener Kirchen diskutierten in München über Migration, Identität und ökumenischen Dialog anlässlich des 60-jährigen Bestehens von Philoxenia. Foto: Diözese Vertreter verschiedener Kirchen diskutierten in München über Migration, Identität und ökumenischen Dialog anlässlich des 60-jährigen Bestehens von Philoxenia. Foto: Diözese

Konferenz in München beleuchtete Rolle orthodoxer Christen in Deutschland und Perspektiven des ökumenischen Dialogs

Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens hat die Organisation „Philoxenia“ (Freunde der Orthodoxie) vom 19. bis 21. Juni 2026 eine internationale Konferenz in der Katholischen Akademie in Bayern veranstaltet. Unter dem Titel „Mehr als Migration und Integration? Orthodoxe Christen in Deutschland: Herausforderungen und Chancen für den ökumenischen Dialog“ kamen zahlreiche Kirchenvertreter und Theologen in München zusammen. Darüber berichtete die Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche.

Auf Einladung des Direktors der Katholischen Akademie in Bayern, Dr. Achim Budde, und des Direktors der Evangelischen Akademie in Tutzing, Udo Hahn, sowie der Leiter der Philoxenia-Gesellschaft, Dr. Johannes Oeldemann und Maria Wedewer-Steffen, nahmen an der Konferenz unter anderem der russisch-orthodoxe Erzbischof Tichon von Rusa, die rumänisch-orthodoxen Hierarchen Metropolit Serafim und Bischof Sofian von Kronstadt, der koptisch-orthodoxe Bischof Damian von Anba sowie der griechisch-orthodoxe Bischof Emmanuel von Christoupolis teil.

Im Mittelpunkt standen Fachvorträge, Podiumsdiskussionen und Arbeitsgruppen zu Themen wie Geschichte und Gegenwart der orthodoxen Migration in Deutschland, Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, die Bewahrung und Weiterentwicklung des orthodoxen Kulturraums sowie Chancen und Herausforderungen des interchristlichen Dialogs. Vertieft wurden diese Aspekte in thematischen Gruppen, unter anderem zu kulturellen Berührungspunkten, politischen Fragen der Integration und religiöser Bildung.

Die Veranstaltung endete mit einer feierlichen Abschlusszeremonie mit Chormusik und einem anschließenden Empfang, der den Austausch der Teilnehmer abrundete.

Die UOJ berichtete zuvor, dass an der Orthodoxen Theologischen Fernschule Krefeld erstmals seit ihrer Gründung Studierende das dreijährige Ausbildungsprogramm vollständig abgeschlossen haben.

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