Wundertätige Kursker Ikone zur Bischofskonferenz der ROKA in Deutschland
Ersthierarch Metropolit Nikolaj von Ostamerika und New York leitet synodale Liturgie zum Jubiläum der deutschen Diözese
Anlässlich der Bischofskonferenz der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) ist die wundertätige Gottesmutterikone von Kursk von der Synodalresidenz in New York nach Deutschland gebracht worden. Gläubige haben Ende April und Anfang Mai Gelegenheit zur Verehrung in der Kathedrale der Heiligen Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München . Dies teilt die ROKA am 28. April 2026 auf ihrem Telegram-Kanal mit.
Die Ikone wird am Donnerstag, 30. April, ab 17 Uhr sowie am Freitag, 1. Mai, im Rahmen der feierlichen synodalen Liturgie zugänglich sein. Die Liturgie beginnt um 9.30 Uhr und wird vom Ersthierarchen der Auslandskirche, Metropolit Nikolaj , gemeinsam mit den Bischöfen der ROKA sowie Vertretern anderer orthodoxer Jurisdiktionen zelebriert.
Der Anlass ist das 100-jährige Jubiläum der Gründung der deutschen Diözese als eigenständige Einheit innerhalb der ROKA. Die Anwesenheit der als wundertätig verehrten Kursker Ikone unterstreicht die besondere geistliche Bedeutung der Feierlichkeiten und der gleichzeitig stattfindenden Bischofsversammlung.
Der Überlieferung zufolge wurde die Ikone 1295 von einem Jäger nahe Kursk an einer Baumwurzel gefunden, woraufhin an dieser Stelle eine Quelle entsprang. Inzwischen wird sie mit zahlreichen Wundern in Verbindung gebracht und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Heiligtümer der russischen Orthodoxie.
Nach den Wirren der Revolution wurde die Ikone Anfang des 20. Jahrhunderts ins Ausland gebracht und gilt seither als Heiligtum der russischen Diaspora. Sie begleitet bis heute bedeutende Ereignisse der ROKA und wird als Wegweiserin für die Gläubigen verehrt.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die russisch-orthodoxe Gemeinde des Heiligen Johannes von Kronstadt in Hamburg eine neue Ausgabe ihres Videoformats „Frag den Priester“ veröffentlicht hat.