Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist in Deutschland leicht gesunken

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Medikamente zur Abtreibung. Foto: FAZ Medikamente zur Abtreibung. Foto: FAZ

Erstmals häufigster Einsatz von Medikamenten statt operativer Methoden bei Schwangerschaftsabbrüchen registriert.

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland ist im Jahr 2025 leicht zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden rund 106.000 Eingriffe gemeldet, was einem Rückgang von etwa 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dennoch liegt die Zahl weiterhin über dem Niveau der Jahre 2014 bis 2020. Darüber berichtete die FAZ.

Der Großteil der Abbrüche erfolgte nach der sogenannten Beratungsregelung, die etwa 96 Prozent der Fälle ausmacht. Die meisten betroffenen Frauen waren zwischen 18 und 34 Jahre alt. Gründe für die Entscheidung werden statistisch nicht erfasst, sodass keine genauen Aussagen über die Ursachen der Entwicklung möglich sind.

Wie in der Nachricht berichtet wird, wurde 2025 in Deutschland erstmals die Mehrheit der Schwangerschaftsabbrüche medikamentös durchgeführt: etwa 45 Prozent mit dem Präparat Mifegyne, während die Vakuumaspiration nur noch in rund 43 Prozent der Fälle angewendet wurde.

Nach Ansicht unserer Redaktion weist diese Entwicklung auf eine weitere besorgniserregende Tendenz hin: Der Schwangerschaftsabbruch wird zunehmend als eine „mildere“ und „schonendere“ Maßnahme dargestellt. Doch die Änderung der Methode verändert nicht das Wesen des Geschehens — es geht weiterhin um den Abbruch einer Schwangerschaft und um die Beendigung des Lebens eines Kindes im Mutterleib.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die orthodoxe Jugend in Köln sowjetische Kriegsgräber reinigte.

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