„Bestimmte Mächte üben hinsichtlich Patriarchenwahl Druck auf Kirche aus“

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Irakli Kobachidse. Foto: imedinews.ge Irakli Kobachidse. Foto: imedinews.ge

Irakli Kobachidse sprach von Versuchen, sich in die Angelegenheiten der Georgischen Kirche einzumischen und das Andenken des verstorbenen Primas zu diskreditieren.

Am 25. März 2026 erklärte der georgische Ministerpräsident Irakli Kobachidse in der Sendung „Imedi LIVE“, dass gegen die Georgisch-Orthodoxe Kirche eine „Anti-Kampagne“ im Zusammenhang mit der bevorstehenden Wahl des neuen Katholikos-Patriarchen gestartet worden sei.

Der Regierungschef betonte, dass die Frage der Wahl des Oberhaupts eine ausschließlich interne Angelegenheit des Synods sei. „Der Prozess der Patriarchenwahl muss unabhängig sein, und alle sollten dies dem Heiligen Synod anvertrauen, der die Entscheidung trifft“, sagte Kobachidse. Seinen Worten zufolge mischen sich die Behörden des Landes nicht in diesen Prozess ein, was man von ihren politischen Gegnern nicht behaupten kann.

Der Premier wies darauf hin, dass Fernsehsender und „sogenannte Experten“ bereits eine Kampagne gestartet hätten, die den Charakter eines unverhüllten Angriffs auf die Kirche habe. „Versucht jemand, sich in diesen Prozess einzumischen, dann sind es gerade unsere Gegner. Sie haben eine regelrechte Kampagne, eine Anti-Kampagne, im Zusammenhang mit dem Wahlprozess des Patriarchen gestartet, und das ist natürlich ein ungesundes Phänomen“, stellte er fest. Kobachidse forderte alle auf, Eingriffe in Angelegenheiten, die sie „überhaupt nichts angehen“, so weit wie möglich zu vermeiden.

Der Politiker wies zudem auf die Haltung der Kritiker der Kirche gegenüber dem georgischen Volk hin. „Die gesamte georgische Gesellschaft hat sich hinter dieser Idee vereint, die als Ehrerbietung gegenüber dem Patriarchen bezeichnet wird, während man Ihnen gleichzeitig sagt, dass diese drei Millionen Menschen niemanden darstellen“, betonte der Ministerpräsident. Seiner Meinung nach bleibt es das Ziel der Gegner, „die herausragende Rolle des Patriarchen und seine herausragende Weisheit herabzusetzen“.

Zuvor hatte die UOJ über das Treffen zwischen der georgischen Kirche und der Delegation der UOK berichtet.

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