Bischof Andrej rief zu Treue zu Christus und den Werten des Evangeliums auf
Serbisch-orthodoxer Hierarch erinnerte in Zürich an die geistliche Bedeutung des Vidovdan und das Vorbild des heiligen Fürsten Lazar
Am Vidovdan, dem Gedenktag der Schlacht auf dem Amselfeld von 1389 sowie des heiligen Großmärtyrers Fürsten Lazar, hat Bischof Andrej von der Schweiz, Italien und Malta am Sonntag, dem 28. Juni 2026, die Göttliche Liturgie in der serbisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale in Zürich gefeiert. Im Mittelpunkt seiner Predigt stand die geistliche Botschaft des Gedenktages. Darüber berichtete Bischof Andrej auf seiner Facebook-Seite.
Bischof Andrej betonte, dass die Entscheidung des heiligen Fürsten Lazar für das Himmelreich das Fundament des christlichen Verständnisses von Opferbereitschaft, Treue zu Christus und Nächstenliebe bilde. Vidovdan sei nicht nur die Erinnerung an ein historisches Ereignis, sondern ein bleibender Aufruf an jeden Christen, das eigene Leben auf den Werten des Evangeliums sowie auf der Treue zum Kreuz und zur Auferstehung Christi aufzubauen.
Vor der Liturgie wurde der Opfer gedacht, die im Laufe der Jahrhunderte ihr Leben für das Vaterland gaben – von den Kosovo-Märtyrern bis in die Gegenwart. Für sie wurde um die Erlangung des Himmelreichs und die ewige Ruhe gebetet.
Im Anschluss an den Gottesdienst gestaltete die Gemeinde ein Vidovdan-Programm, bei dem insbesondere Kinder und Jugendliche mit Liedern und Rezitationen an den heiligen Fürsten Lazar und die Helden des Amselfelds erinnerten. Damit wurde die geistliche und geschichtliche Bedeutung des Gedenktages für das serbische Volk hervorgehoben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Serbien weitere Mittel für die Fertigstellung der Kirche des Heiligen Sava bereitstellt.