Patriarch Porfirije rief zum Frieden auf: Gedenken an NATO-Opfer in Vranje

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Patriarch Porfirije beim Gedenkgottesdienst für die Opfer der NATO-Bombardierung Serbiens. Patriarch Porfirije beim Gedenkgottesdienst für die Opfer der NATO-Bombardierung Serbiens.

Serbischer Patriarch erinnert an Bombardierung von 1999 und warnt vor neuer Gewaltspirale

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer der NATO-Angriffe von 1999 hat der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije in Vranje am 24. März 2026 einen Gedenkgottesdienst gehalten und zu Frieden und Versöhnung aufgerufen. In seiner Ansprache betonte er, dass Gewalt und Bomben niemanden dazu bringen könnten, den Frieden als Lebensprinzip aufzugeben. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Der Patriarch erinnerte an die 78 Tage dauernden Bombardierungen im Jahr 1999, die am 24. März begannen und bei denen zahlreiche Menschen, darunter auch Kinder, ums Leben kamen. Besonders gedachte er zweier Mädchen aus der Region Vranje in Südserbien, die bei den Angriffen getötet wurden. Die Erinnerung an die Opfer dürfe jedoch nicht zu Hass führen, sondern müsse eine Mahnung zum Frieden sein.

Patriarch Porfirije warnte zugleich vor der heutigen weltweiten Bedrohung durch Kriege und Atomwaffen. Der Frieden sei heute stärker bedroht als je zuvor, sagte er, und rief politische Entscheidungsträger weltweit dazu auf, Feindseligkeiten zu beenden und den Frieden aktiv zu fördern.

Abschließend betonte der Patriarch, dass Frieden nicht nur durch menschliche Anstrengung, sondern auch durch den Glauben und das Gebet bewahrt werden könne. Niemand und nichts, so Porfirije, könne das serbische Volk dazu bringen, den Frieden als Lebensprinzip aufzugeben: „Der Herr schenke allen, die unter den NATO-Bombenangriffen von 1999 gelitten haben, Frieden und ewiges Leben. Ihnen sei ewiges Gedenken.“

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon am Sonntag in Berlin des verstorbenen georgischen Patriarchen Ilia gedachte.

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