Pariser Polizei löst friedliche Demonstration gegen Sterbehilfe auf
Vor dem Gebäude der Nationalversammlung in der französischen Hauptstadt unterbanden Sicherheitskräfte eine Sitzblockade von Gegnern der Legalisierung der Sterbehilfe und brachten die Aktivisten auf die Wache.
Am 24. Februar 2026 versammelten sich französische Aktivisten vor dem Gebäude der Nationalversammlung in Paris, wo die Verabschiedung eines Gesetzes zur Legalisierung der Sterbehilfe erwartet wurde, doch die Aktion wurde von der Polizei unterbunden. Darüber berichtet der European Conservative.
Nach Angaben der Zeitung nahmen etwa 50 Personen an der Aktion teil. Zur Auflösung der Versammlung wurden etwa 40 Polizeibeamte eingesetzt, wodurch 37 Demonstranten festgenommen wurden. Die Teilnehmer befanden sich auf dem Platz vor dem Bourbon-Palast, wo zu dieser Zeit die Abgeordneten Fragen der Palliativpflege und Sterbehilfe diskutierten.
Auf einem Video von Hors-Zone Press ist zu sehen, wie Polizeibeamte die auf dem Platz sitzenden Demonstranten zurückdrängen. Die Festgenommenen wurden zu verschiedenen Polizeistationen in Paris gebracht.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Nationalversammlung am 25. Februar 2026 in zweiter Lesung einen Gesetzentwurf verabschiedet hat, der das festlegt, was seine Befürworter als „Recht auf Sterbehilfe” bezeichnen. Tatsächlich geht es um die Legalisierung von Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid unter bestimmten Bedingungen. Um die Initiative herum gibt es weiterhin heftige öffentliche Debatten: Befürworter sprechen von Humanität und Wahlfreiheit, während Kritiker vor den schwerwiegenden moralischen und sozialen Folgen solcher Entscheidungen warnen.
Zuvor berichtete die UOJ, dass in Kanada eine Frau gegen ihren Willen auf Antrag ihres Mannes euthanasiert wurde.