Patriarch Daniel warnte vor den sozialen und moralischen Folgen des Glücksspiels

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Patriarch Daniel: „Glücksspiel fördert die Illusion eines schnellen und mühelosen Gewinns und kultiviert eine Denkweise, die zu Sucht, dem Verlust innerer Freiheit und moralischer Werte führen kann.“ Patriarch Daniel: „Glücksspiel fördert die Illusion eines schnellen und mühelosen Gewinns und kultiviert eine Denkweise, die zu Sucht, dem Verlust innerer Freiheit und moralischer Werte führen kann.“

Kirche sieht wachsende Gefahr für Gesellschaft, Familien und Jugendlich und fordert zum Handeln auf

Das Rumänische Patriarchat unter Vorsitz von Patriarch Daniel hat vor den sozialen und moralischen Risiken des Glücksspiels gewarnt und zu verstärkten Maßnahmen gegen Spielsucht aufgerufen. In einer am 27. April 2026 veröffentlichten Stellungnahme äußerte das Patriarchat große Besorgnis über die zunehmende Verbreitung von Glücksspiel in der rumänischen Gesellschaft. Dieses beeinträchtige nicht nur das Leben Einzelner, sondern gefährde auch das Gleichgewicht von Familien und Gemeinschaften.

Glücksspiel fördere die Illusion schnellerer Gewinne und begünstigt eine Denkweise, die in Abhängigkeit, den Verlust innerer Freiheit und moralischer Werte münden könnte. Spielsucht sei eine komplexe Störung mit neurobiologischen Veränderungen, vergleichbar mit Substanzabhängigkeiten.

Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche ruft alle Beteiligten – Familien, Institutionen sowie Behörden – dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und der Ausbreitung entgegenzuwirken. Notwendig seien verstärkte Präventionsmaßnahmen sowie konkrete Hilfsangebote für Betroffene und deren Angehörige.

Aus seelsorgerischer Erfahrung berichtet das Patriarchat von schwerwiegenden Folgen wie finanziellen Problemen, familiären Konflikten, sozialer Ausgrenzung und sogar Suiziden – insbesondere unter gefährdeten Gruppen wie Jugendlichen. Zugleich bekräftigt die Kirche ihr Engagement in der Begleitung Betroffener und ruft zu einem Leben auf, das von Glauben, Arbeit und Nächstenliebe geprägt ist.

Die UOJ  berichtete  zuvor, dass im Verlag Johannes A. Wolf eine neue Ausgabe der Schriftenreihe „Der Schmale Pfad“ erschienen ist.

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