Orthodoxe Kirche in Mosambik gedachte Opfern von Überschwemmungen
Metropolit John hielt Gedenkgottesdienst und würdigte humanitäre Hilfe aus Griechenland.
In der Kathedrale der Heiligen Erzengel in Maputo hat Metropolitan John einen Gedenkgottesdienst für die Opfer der schweren Überschwemmungen in Mosambik gehalten. Bei den Naturkatastrophen kamen nach offiziellen Angaben mehr als 350 Menschen ums Leben. Der Gottesdienst stand im Zeichen des Gebets für die Verstorbenen und des Trostes für die Hinterbliebenen. Darüber berichtete Orthodox Times.
Während der Festveranstaltung überbrachte der Metropolit zudem die Kondolenzen und den Segen von Theodore II., dem Oberhaupt des Alexandrinischen und Gesamtafrikanischen Patriarchats.
In seiner Rede betonte Metropolit Johannes, dass der Schutz der Natur als göttliche Schöpfung eine gemeinsame Aufgabe aller darstelle. Umweltzerstörung treffe in der Regel besonders hart die armen und schutzbedürftigen Teile der Bevölkerung.
Zugleich informierte der Metropolit über humanitäre Hilfe, die aus Griechenland nach Mosambik entsandt wurde. Über das griechische Rote Kreuz seien Lebensmittel und lebenswichtige Güter bereitgestellt worden. Im Namen des Patriarchats dankte er insbesondere dem griechischen Generalkonsulat in Maputo für die schnelle Unterstützung und die Bereitstellung umfangreicher Hilfslieferungen. Solche Initiativen seien ein wichtiges Zeichen der Solidarität und Hoffnung in Zeiten großer Not.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Bischof Johannes von Branitsa der Opfer des kommunistischen Regimes gedachte.