Internationale Gäste erkundeten Hamburg bei orthodoxer Stadtführung
Teilnehmer eines Weihnachtsballs besuchten zentrale Sehenswürdigkeiten und ehrten in St. Petri die Reliquien des heiligen Ansgar.
Im Rahmen eines Weihnachtsballs am 16. Januar kamen in Hamburg Teilnehmer aus verschiedenen Regionen Deutschlands sowie aus dem Ausland zusammen. Eine kleinere Gruppe aus München, Litauen und Schweden nutzte zusätzlich das Angebot einer individuellen Stadtbesichtigung, die gemeinsam mit Vertretern der Hamburger Gemeinschaft „Sretenie“ organisiert wurde. Ziel war es, den Gästen zentrale kulturelle und kirchliche Orte der Hansestadt näherzubringen. Darüber berichtete das Jugendprojekt Sretenie.
Auf dem Programm standen unter anderem Besuche der Elbphilharmonie, des Hafens, des Rathauses, der Hauptkirche St. Michaelis sowie des Komponistenviertels. Ein besonderer Höhepunkt war der Aufstieg auf den Turm der St. Petri Kirche, von dem aus sich ein Blick über die Stadt bot. Zudem hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die Reliquien des heiligen Ansgar zu ehren, der als erster Erzbischof von Hamburg gilt und noch vor der Kirchenspaltung heiliggesprochen wurde.
In diesem Zusammenhang wurde auch auf einen Gottesdienst zu Ehren des heiligen Ansgar hingewiesen, der am 3. Februar in St. Petri stattgefunden hat. An der Feier haben Chöre verschiedener christlicher Konfessionen aus Hamburg teilgenommen, darunter auch orthodoxe Ensembles.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Orthodoxe Jugendliche aus Ulm den Gala-Ball in Köln besuchten.