Metropolit Grigorije rief zu Verantwortung und geistlicher Wachsamkeit auf
Fest des serbischen Nationalheiligen Sava in der Düsseldorfer Kathedrale gefeiert
Am Fest des Heiligen Sava, dem 27. Januar 2026, hat der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije in der Düsseldorfer Kathedrale zum Heiligen Sava die Göttliche Liturgie gefeiert. In seiner Predigt betonte er die Verantwortung jedes Menschen als „Hirte“ im eigenen Lebensbereich und verwies auf den Heiligen Sava als Vorbild christlicher Nachfolge, wie die Eparchie auf ihrer Webseite berichtete.
In seiner Predigt griff Metropolit Grigorije das Evangelium vom Guten Hirten auf. Christus sei der einzige wahre Hirte, der sein Leben für die Menschen hingebe, während Priester, Bischöfe und alle Gläubigen berufen seien, in ihren jeweiligen Aufgaben Abbilder dieses Hirten zu sein. Entscheidend sei dabei nicht die Haltung eines „Lohnarbeiters“, sondern die Verantwortung eines Sohnes, der das ihm Anvertraute bewahrt.
Besonders hob der Metropolit hervor, dass jeder Mensch – ob in Familie, Beruf oder kirchlichem Dienst – eine Form von geistlicher Hirtenschaft trage. Eltern, Lehrer, Geistliche und Pflegende stünden gleichermaßen in der Verantwortung, wachsam und selbstlos zu handeln.
Am Gedenktag des Heiligen Sava erinnerte Metropolit Grigorije daran, dass dessen Größe gerade in Demut und Opferbereitschaft liege. Der erste serbische Erzbischof habe Ruhm und Macht nicht gesucht, sondern sich ganz in den Dienst Gottes und der Menschen gestellt. Dieses Vorbild gelte es auch heute neu zu entdecken und im Alltag umzusetzen.
Konzelebriert wurde der Gottesdienst von Erzpriester-Staurophorus Nebojša Rakić, Erzpriester Duško Spasojević sowie den Priestern Aleksandar Sekulić und Saša Vračević.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die serbisch-orthodoxe Gemeinde zur Kreuzverehrung in den Limburger Dom einlädt.