Bischof Andrej feierte den serbischen Nationalheiligen Sava in Genf
Serbisch-orthodoxe Gemeinde beging Schulslava mit Liturgie, Predigt und festlichem Programm
Am Sonntag, dem 25. Januar 2026, beging die serbisch-orthodoxe Gemeinde des Heiligen Apostels Andreas des Erstberufenen in Genf feierlich das Fest des Heiligen Sava. Die Heilige Liturgie wurde von Bischof Andrej (Ćilerdžić), Bischof der serbisch-orthodoxen Kirche in der Schweiz und Italien, geleitet, wie die Metropolie auf ihrer Facebook-Seite mitteilte.
Die Göttliche Liturgie zelebrierte Bischof Andrej gemeinsam mit dem Gemeindepriester Ivan Tolić sowie Diakon Vladimir Mihajlović. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Pfarrchor begleitet. Zahlreiche Gläubige füllten die Kirche bis auf den letzten Platz, um den ersten serbischen Erzbischof, Erleuchter und geistlichen Vater des serbischen Volkes im gemeinsamen Gebet zu ehren.
In seiner Predigt hob Bischof Andrej die zentrale Bedeutung des Heiligen Sava für die geistliche, kirchliche und kulturelle Identität des serbischen Volkes hervor. Zugleich erinnerte er an die Verantwortung der Gläubigen, insbesondere in der Diaspora, den Weg des Glaubens, der Liebe und des selbstlosen Dienstes in der heutigen Zeit fortzuführen.
Im Anschluss an die Liturgie segnete der Bischof die Slava-Gaben anlässlich des Schulslava-Festes zu Ehren des Heiligen Sava und erteilte der Pfarrgemeinde sowie ihren zukünftigen Aufgaben und Aktivitäten seinen Segen. Danach folgte ein festliches Programm, gestaltet von Kindern aus dem Religionsunterricht, die Lieder und Texte zu Ehren des Heiligen Sava vortrugen.
Zum Abschluss überreichte Bischof Andrej den Kindern Geschenke und ermutigte sie, im Glauben, im Lernen und in der Liebe zur Kirche zu wachsen. Die Feierlichkeiten klangen bei einem gemeinsamen Essen in einer Atmosphäre der Freude, Einheit und brüderlichen Verbundenheit aus.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Isaak am Gedenkgottesdienst für Erzbischof Anastasios in Tirana teilnahm.