Liturgie und Schulfest zu Ehren des Heiligen Sava in Ulm gefeiert
Erzpriester Ljubomir Zorica würdigt Bedeutung des serbischen Nationalheiligen für Glauben, Kultur und Menschlichkeit
Am Sonntag nach Theophanie, dem 25. Januar 2026, feierte Erzpriester Ljubomir Zorica in der serbisch-orthodoxen Kirche der Heiligen Cosmas und Damian in Ulm die Heilige Liturgie. Im Anschluss an die Eucharistiefeier wurden anlässlich des Schulfestes zu Ehren des Heiligen Sava die Slava-Gaben gesegnet, wie die Eparchie auf ihrer Webseite mitteilte.
In seiner Predigt zum Thema „Der Weg zum Leben: Über die Bedeutung des Heiligen Sava“ hob Vater Ljubomir hervor, dass die geistliche und kulturelle Bedeutung des Heiligen Sava weit über das serbische Volk hinausreiche. Sein Wirken habe auch andere slawische Völker und Nachbarn geprägt und sei tief in den historischen und kulturellen Lebensweg eingebettet, den der Heilige selbst als „Weg zum Leben“ beschrieben habe.
Dieser „Weg zum Leben“, so der Geistliche, umfasse sowohl das irdische Leben mit seinen von Gott geschenkten Gaben und Errungenschaften als auch das Streben nach dem ewigen Leben im Himmelreich. Der Heilige Sava stehe damit beispielhaft für den Einsatz für das Gemeinwohl, für wahre Menschlichkeit und für das Ringen um die Verwirklichung der Gott-Menschlichkeit im Leben jedes Einzelnen und eines ganzen Volkes.
Nach der Predigt folgte eine Aufführung zu Ehren des Heiligen Sava. Diese war von der Grundschullehrerin Nataša Đukanović gemeinsam mit den Schülern des Religions- und Serbischunterrichts der Ulmer Kirche vorbereitet worden.
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Festmahl im Kirchensaal, das dank der diesjährigen Gastgeberfamilien Dulić und Đorđević ermöglicht wurde.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon am Sonntag nach Theophanie zur Umkehr aufrief.