Abgeordneter: Bischof Arsenij wird langsam im Untersuchungsgefängnis getötet

26. Januar, 21:45 Uhr
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Georgi Masuraschu. Foto: Facebook-Seite Mazuraschus Georgi Masuraschu. Foto: Facebook-Seite Mazuraschus

Der Abgeordnete erklärte, dass die Anschuldigungen gegen Metropolit Arsenij aus der Luft gegriffen seien.

Der Abgeordnete der Fraktion „Diener des Volkes“ Georgij Masuraschu erklärte in einem Kommentar gegenüber Liberty UA, dass die Behörden den Metropoliten Arsenij von Swjatogorsk langsam im Untersuchungsgefängnis umbringen würden und die gegen ihn erhobenen Vorwürfe aus der Luft gegriffen seien.

Seinen Worten zufolge sei der Bischof „fast ein Heiliger“, werde aber trotz großer Gesundheitsprobleme hinter Gittern festgehalten.

„Tatsächlich wird er dort im Untersuchungsgefängnis langsam umgebracht. Und das ist eine Schande für unser Land. Ich verstehe nicht, welchen Sinn es hat, einen Geistlichen, einen Mönch, der unter den Gläubigen so viel Ansehen genießt, mit einer, gelinde gesagt, weit hergeholten Anklage in Untersuchungshaft zu stecken. Wenn man wirklich Angst vor etwas hat, verhängt man dagegen Hausarrest und legt der Öffentlichkeit Beweise vor. Was ist das für eine Gewohnheit, die sich in unserem Land entwickelt hat? Die Strafverfolgungsbehörden erfinden irgendwelche Verdachtsmomente, stecken Menschen in Untersuchungshaft und verspotten sie einfach. Umso mehr, wenn es sich um einen Geistlichen handelt“, erklärte Masuraschu.

Er betonte, dass die Vorwürfe, der Metropolit habe Positionen aufgegeben, keiner Kritik standhalten: „Ihm wird vorgeworfen, dass er angeblich Positionen aufgegeben habe, obwohl er in Wirklichkeit den Laien nur mitteilte: Beachtet, dass es in diesem Dorf Kontrollpunkte gibt. Meiner Meinung nach gab es keine Anzeichen dafür, dass er irgendwelche Positionen aufgegeben hat, denn zu dieser Zeit gab es in allen Ortschaften mehr oder weniger Kontrollpunkte.“

Masuraschu kritisierte scharf die Strafverfolgungsbehörden, die sich über den Bischof lustig machen.

„Das muss man schon irgendwie ... Ich weiß nicht, jemand sein, der weder an Gott noch an irgendetwas glaubt. Man hat den Eindruck, sie stämmen von anderen Planeten, dabei müssen sie doch Eltern und Verwandte haben. Wie sind sie erzogen worden, mit welchen Prinzipien sind sie aufgewachsen, dass sie sich so etwas erlauben“, betonte der Abgeordnete.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Metropolit Longin zum Einsatz für Metropolit Arsenij gerufen hatte.

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