Neuer Vandalenakt im Petersdom löste Sicherheitsdebatte aus

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Im Petersdom (hinten) gab es erneut einen Fall von Vandalismus. Foto: Wikipedia/Rabax63 Im Petersdom (hinten) gab es erneut einen Fall von Vandalismus. Foto: Wikipedia/Rabax63

Angriff auf Altar in der Sakramentskapelle – Kritik an Schutzmaßnahmen im Vatikan

Im Petersdom ist es am 17. Januar 2026 zu einem weiteren Vandalenakt gekommen. Ein Mann warf in der Kapelle des Allerheiligsten Sakraments mehrere liturgische Gegenstände vom Altar. Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Zwischenfälle im Vatikan ein und hat neue Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen ausgelöst, wie das katholische Nachrichtenportal kath.net berichtete.

Nach Augenzeugenberichten riss der Täter während der eucharistischen Anbetung Kerzenleuchter, Tischdecken sowie die Monstranz vom Altar. Gläubige befanden sich zu diesem Zeitpunkt betend in der Kapelle. Unmittelbar nach dem Vorfall wurde ein im Kirchenrecht vorgesehener Bußritus durchgeführt. Eine Stellungnahme der vatikanischen Behörden lag zunächst nicht vor.

Der Vorfall ist Teil einer Reihe von Vandalismusakten im Petersdom in den vergangenen Jahren. So kam es unter anderem 2023 zu einer Protestaktion eines nackten Mannes auf einem Altar, 2025 zu zwei weiteren Vorfällen, bei denen Altäre bestiegen, Gegenstände beschädigt oder entweiht wurden.

Kritik wurde erneut an den Sicherheitsmaßnahmen im Petersdom laut. Die Verantwortung für den Petersdom liegt bei Kardinal Mauro Gambetti, dem Erzpriester der Päpstlichen Basilika St. Peter, dem der Blog eine Mitverantwortung für die Sicherheitslage zuschreibt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Tichon am „March for Life“ in Washington teilnahm.

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