Sechs junge Kolumbianer in orthodoxer Bergpfarrei getauft
Feierlichkeiten zum Theophaniefest in der serbisch-orthodoxen Gemeinde der Heiligen Dreifaltigkeit bei Medellín
In der serbisch-orthodoxen Pfarrei der Heiligen Dreifaltigkeit in Medellín sind am Sonntag, dem 18. Januar 2026, sechs junge Menschen nach monatelanger Katechese getauft worden. Die Feiern fanden in Cisneros und Bello in der Provinz Antioquia im Rahmen des Theophaniefests statt, wie das serbisch-orthodoxe Nachrichtenportal zivotcrkve.rs berichtete.
Am 17. und 18. Januar beging die kleine, aber lebendige serbisch-orthodoxe Gemeinde in Medellín mehrere liturgische Feiern zum Theophaniefest. Am Samstag wurde in der Berggemeinde Cisneros im Norden der Provinz Antioquia die Göttliche Liturgie mit der Großen Wasserweihe gefeiert, zelebriert von Pater Simeon (López).
Am Sonntag setzte sich das Fest in der Hauskapelle im Stadtteil Bello fort. Dort wurde die Liturgie zum Theophaniefest gefeiert, in deren Rahmen sechs junge Katechumenen das Sakrament der Taufe empfingen. Die Neugetauften erhielten die Namen Stephan (2x), Jakobus, Justin, Joachim und Anna, in Anlehnung an bedeutende Gestalten der Kirchengeschichte.
Die Taufen erfolgten durch dreifaches Untertauchen im Namen der Heiligen Dreifaltigkeit. Anschließend wurden die Neugetauften gesalbt, in weiße Gewänder gekleidet, tonsuriert und bekannten mit brennenden Kerzen das Glaubensbekenntnis.
Einer der Neugetauften erklärte, er habe erst in der orthodoxen Liturgie und der überlieferten kirchlichen Tradition den Ort gefunden, an dem er Gott wirklich begegnen und inneren Frieden erfahren könne. Nach Angaben von zivotcrkve.rs gelten die Taufen als Zeichen erfolgreicher seelsorgerlicher Arbeit und als Hoffnungssignal für eine junge Generation auf der Suche nach geistlicher Orientierung.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Christophe Levalois neuer Präsident des Orthodoxen Instituts St. Sergius ist.