Trump wurde nach Athos eingeladen
Zivilverwalter Stefanis nennt Trump einen großen Freund der Orthodoxie.
Der Zivilverwalter des Berges Athos, Alkiviadis Stefanis, hat US-Präsident Donald Trump offiziell zu einem Besuch der orthodoxen Mönchsrepublik eingeladen. In einem Interview mit dem griechischen Radiosender Parapolitika 90.1 erklärte Stefanis, er habe dem stellvertretenden US-Außenminister Michael Rigas die Einladung übergeben mit der Bitte, sie persönlich an den Präsidenten weiterzuleiten. Darüber berichtet kath.net.
Stefanis lobte Trumps Haltung gegenüber der Orthodoxie und erinnerte an dessen guten Kontakt zum Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. sowie an seine Unterstützung für die Wiedereröffnung der orthodoxen Theologischen Hochschule auf Chalki. Trump habe sich dafür sogar direkt beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan eingesetzt. Auch die Beziehungen des US-Präsidenten zum griechisch-orthodoxen Erzbischof von Amerika, Elpidophoros, seien ausgezeichnet.
Der Zivilverwalter zeigte sich überzeugt, dass Trump die spirituelle und kulturelle Bedeutung des Heiligen Berges verstehe. Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage hoffe er, dass der Präsident bei einem möglichen Griechenland-Besuch auch Athos besuchen werde, um die Bedeutung dieses einzigartigen Zentrums der Orthodoxie zu würdigen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass USA bereit wäre, wegen Christenermordung militärisch gegen Nigeria einzugreifen.