Patriarch Porfirije eröffnete internationale Ikonenausstellung in Belgrad

28 August 09:00
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Patriarch Porfirije erinnerte bei der Ausstellungseröffnung an das Wirken des Heiligen Sava, das auch heute noch Maßstab für Christen sei. Foto spc.rs Patriarch Porfirije erinnerte bei der Ausstellungseröffnung an das Wirken des Heiligen Sava, das auch heute noch Maßstab für Christen sei. Foto spc.rs

Die UNESCO-Schau sakraler Kunst würdigt den 850. Geburtstag des Heiligen Sava und zeigt Werke aus 13 Ländern.

Der serbische Patriarch Porfirije eröffnete am 26. August 2025 in Belgrad die internationale Ausstellung „Licht des Logos“ in der Galerie der Kolarac-Stiftung. Die multidisziplinäre Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der UNESCO und ist dem 850. Geburtstag des Heiligen Sava gewidmet, dem ersten serbischen Erzbischof und geistlichen Vater der Nation. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

In seiner Ansprache betonte Patriarch Porfirije die zentrale Bedeutung des „Lichts des Logos“, also Christi, für die orthodoxe Kunst und das geistliche Leben. Das künstlerische Schaffen sei eine Form des Zeugnisses für das Licht Christi, das – wie der Heilige Sava es vorgelebt habe – durch Wort und Leben weitergegeben werden müsse. Die Ausstellung sei Ausdruck dieses Glaubens und ein Aufruf zur geistlichen Erneuerung durch Schönheit und Tiefe orthodoxer Kultur.

Zu den Gästen gehörten Vikarbischof Tichon von Moravica, Vertreter des serbischen Klerus sowie zahlreiche Kulturschaffende der Region, darunter der renommierte Sakralkünstler Grigori Popescu Muščel. Bischof Tichon, Mitglied der Ausstellungsjury, überreichte die Auszeichnungen an verdiente Künstler.

Gezeigt werden 125 Ikonen von 97 Künstlern aus 13 Ländern, darunter Griechenland, die USA, Kuba, Deutschland und die Philippinen. Begleitet wird die Ausstellung, die bis zum 11. September 2025 geöffnet ist, von einem Musikprogramm und zwei internationalen Meisterkursen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass das Oberhaupt der Serbisch-Orthodoxen Kirche mahnte, die Kirche dürfe sich nicht dem Zeitgeist anpassen.

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