In den USA wurde ein Bericht über die Verfolgung von Christen vorgestellt
Trump spricht vor der Kommission des Weißen Hauses für Religionsfreiheit. Foto: Getty Images
Am Freitag, dem 26. Juni 2026, übergaben Mitglieder der Kommission des Weißen Hauses für Religionsfreiheit Donald Trump einen über 200 Seiten umfassenden Abschlussbericht, der nach einjährigen Untersuchungen erstellt worden war. Darüber berichtet die Christian Post.
Auf der Grundlage von Aussagen von mehr als 100 Zeugen kamen die Autoren des Dokuments zu dem Schluss, dass Religion im heutigen Amerika nicht als öffentliches Gut behandelt wird, sondern als „lästiges Hindernis, das kontrolliert, eingeschränkt oder an den Rand gedrängt werden muss“.
Bei seinem Auftritt in Washington am Tag der Veröffentlichung des Berichts beschuldigte Donald Trump linke Radikale einer „staatlich sanktionierten Feindseligkeit“ gegenüber Christen. „Sie haben eine Nation, die auf der Freiheit der Gläubigen gegründet wurde, in einen Ort verwandelt, an dem das FBI Katholiken verfolgt, Großmütter – Befürworterinnen des Lebensschutzes – für das Gebet ins Gefängnis gesteckt und Soldaten wegen ihres religiösen Lebens aus den Streitkräften ausgestoßen werden“, erklärte der Präsident.
Trump betonte, dass die Ideologie seiner Gegner ein „gottloser Kommunismus“ sei, dessen Ziel die vollständige Demontage traditioneller amerikanischer Werte sei.
Im Text des Berichts werden zahlreiche Fälle von Repressionen gegen Ärzte dokumentiert, die die Teilnahme an Prozeduren zur „Geschlechtsumwandlung“ ablehnen, sowie gegen Soldaten, die aufgrund einer Gewissensentscheidung gegen die Impfung ihre Pensionen und Beihilfen verloren haben.
Außerdem beschrieben die Experten Tatsachen über Schikanen gegen Schüler wegen ihres christlichen Glaubens sowie Forderungen der Leitung von Bildungseinrichtungen, den Namen Jesu Christi aus den Abschlussreden zu entfernen.
Um die Situation zu verbessern, legte die Kommission 12 Empfehlungen vor, darunter die Einrichtung spezieller Hotlines im Justizministerium für Meldungen über die Diskriminierung von Christen. Zudem forderten die Experten die Aufhebung des „Johnson Amendment“, das die Behörden als Instrument der Predigtzensur und zur Beschränkung des Rechts von Geistlichen, ihren Gemeinden geistliche Unterweisungen zu erteilen, verwenden.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Selenskij mit der Schweiz die Wiederherstellung der Mariä-Entschlafens-Kathedrale vereinbart habe.
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