Türkei verurteilt „Schändung“ der Al-Aqsa-Moschee durch Minister Israels

Die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem. Foto: aus öffentlichen Quellen

Israel war Gegenstand einer offiziellen Erklärung des türkischen Außenministeriums nach dem Vorfall am 14. Mai 2026 in Ostjerusalem, als ein israelischer Minister als Teil einer Gruppe von Siedlern das Gelände der Al-Aqsa-Moschee betrat. Dies teilte die Pressestelle des türkischen Außenministeriums mit.

Die Türkei bezeichnete diesen Vorfall als Provokation und wies auf mögliche Folgen für den Status quo auf dem heiligen Gelände und für die Sicherheit der Menschen hin, die es besuchen.

Im Außenministerium wurde angemerkt, dass solche Handlungen das Vertrauen in die Mechanismen zum Schutz der Stätte untergraben und die Spannungen auf der Ebene der Religionsgemeinschaften und der diplomatischen Kanäle verstärken könnten.

Gleichzeitig forderte die Türkei die Einhaltung der bestehenden Zugangsregeln für die Stätte und die Unterlassung von Handlungen, die als Eingriff in die Heiligkeit und die Rechte der Gläubigen aufgefasst werden könnten.

Vor Kurzem hatte der israelische Minister gesagt: „Der Tempelberg ist in unseren Händen.“ Dieses Thema wurde bereits mehrfach im Zusammenhang mit Streitigkeiten zwischen Religionen und Staaten angesprochen. Konflikte im Heiligen Land um die Besuchs- und Verwaltungsregelungen für heilige Stätten wirken sich unmittelbar auf die Sicherheit der Pilger und auf das Klima des interkonfessionellen Dialogs in der Region aus.

Zuvor hatte die UOJ über Vorfälle in einer Kirche in Bethlehem, die vom israelischen Außenministerium gemeldet wurden, berichtet.

Lesen Sie auch

„Abtreibung bleibt Mord“: Orthodoxe Influencern bezieht in neuem Video Stellung

Türkei verurteilt „Schändung“ der Al-Aqsa-Moschee durch Minister Israels

Das türkische Außenministerium verurteilte den Vorfall an der Al-Aqsa-Moschee und forderte, die Wahrung des Status dieses muslimischen Heiligtums zu gewährleisten.

Neues Video: Vom „gebrochenen Halleluja“ zur Heilung in Christus

Priester Matthias Fröse deutete den Welthit von Leonard Cohen aus orthodoxer Perspektive

Katholikentag: Kritik an fehlender Aufmerksamkeit für Christenverfolgung

Vertreter von „Kirche in Not“ mahnte stärkere inhaltliche Schwerpunktsetzung an – Lebensrechtlerin freute sich über Bekenntnis für das ungeborene Leben

Patriarch Porfirije eröffnete Bischofskonzil in Belgrad

Beratungen zu wichtigen kirchlichen und gesellschaftlichen Fragen der Serbisch-Orthodoxen Kirche

Kanada: Tausende nahmen am Marsch für das Leben gegen Abtreibung und Sterbehilfe teil

Tausende Einwohner Ottawas gingen auf die Straße, um einen gesetzlichen Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu fordern.