Patriarch Porfirije: „Das Leben der heiligen Maria offenbart die Liebe Christi“
Patriarch Porfirije predigt am fünften Fastensonntag in Belgrad.
Am 29. März 2026 predigte der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije in der Kirche des Heiligen Fürsten Lazarus in Belgrad-Zvezdara zum fünften Sonntag der Großen Fastenzeit, der der heiligen Maria von Ägypten gewidmet ist. In seiner Predigt sprach er über Demut, Buße und den Dienst am Nächsten als Weg der Nachfolge Christi, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Patriarch Porfirije erklärte, die Kirche sei der Leib Christi und die Gemeinschaft derer, die an Christus glauben und an seinem Leben teilnehmen. Christus selbst habe gelehrt, dass Größe im Dienen liege. Durch sein Opfer habe er den Sieg über Sünde, Tod und Teufel errungen und den Menschen das ewige Leben geschenkt.
Der Patriarch erinnerte daran, dass viele zur Zeit Christi einen mächtigen politischen Messias erwarteten. Christus habe jedoch einen anderen Weg gezeigt: den Weg der Demut, des Leidens und des Gehorsams gegenüber Gott. Daraus folge auch für die Hierarchen der Kirche, dass ihre Autorität nicht in weltlicher Macht liege, sondern im Dienst, in Liebe und in der Sorge um das Heil der Menschen.
Weiter betonte Patriarch Porfirije, dass der Mensch ohne Buße und ohne Abkehr von der Denkweise dieser Welt nicht in das Reich Gottes eintreten könne. Wer nur nach weltlichen Maßstäben lebe, erfahre Unruhe, Sorgen und Leere. Der Weg zu Christus führe über Reue, Selbstprüfung und die Hinwendung zu Gottes Gnade.
Als Beispiel stellte er die heilige Maria von Ägypten vor, deren Leben eine radikale Umkehr und Heiligung durch Buße und Gebet zeige. Ihr Leben offenbare das Geheimnis der Liebe Christi und bezeuge, dass jeder Mensch durch Reue, Demut und Gottes Gnade verwandelt werden könne.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der bulgarischer Patriarch mit Patriarch von Jerusalem telefonierte.
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