Metropolit Isaak eröffnete Ikonen-Ausstellung in Enschede

Metropolit Isaak bei der Eröffnung der Ikonen-Ausstellung in Enschede.

Metropolit Isaak bei der Eröffnung der Ikonen-Ausstellung in Enschede.

Metropolit Isaak der antiochenisch-orthodoxen Kirche hat am 27. März 2026 in der Kirche des Heiligen Antonius des Großen in Enschede, Niederlande, den Gottesdienst der Großen Akathis zelebriert und anschließend die Ausstellung „Die Ikone zwischen Kunst und Gottesdienst“ eröffnet. Darüber berichtete die Gemeinde in Enschede auf ihrer Facebook-Seite.

In seiner Ansprache betonte Metropolit Isaak der Antiochenisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland und Mitteleuropa die geistliche Bedeutung der Ikone. Sie sei nicht nur ein Kunstwerk, sondern ein „spirituelles Fenster“, das den Menschen zum Himmel führe und ihn der göttlichen Gegenwart näherbringe. Ikonen hätten daher einen festen Platz im Gottesdienst und im geistlichen Leben der Kirche.

Am Ende des Gottesdienstes wurde zudem die Gründung der „St. Lukas Ikonenwerkstatt“ in der Kirche bekanntgegeben. Die Initiative soll der Pflege und Weitergabe der traditionellen Ikonenmalerei dienen und zur Bewahrung dieses kirchlichen Erbes beitragen.

Die dreitägige Ausstellung über Ikonen, ihre künstlerische und liturgische Bedeutung stieß nach Angaben der Veranstalter auf großes Interesse und wurde von Vorträgen und Begegnungen begleitet.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der orthodoxe Verlag Hagia Sophia die Veröffentlichung eines neuen Buches von Erzpriester Alexander Schmemann ankündigte.

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