Bischöfe feierten Liturgie zum Sonntag vom verlorenen Sohn in Letnjikovac

Bischof Jerotej von Šabac zelebrierte mit Bischof Nektarije von London in der Dreifaltigkeitskirche. Foto: Serbische Eparchie von Großbritannien und Irland

Am 8. Februar 2026, am Sonntag vom verlorenen Sohn, wurde in der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Letnjikovac eine feierliche Bischöfliche Liturgie gefeiert. Den Gottesdienst leitete Bischof Jerotej von Šabac in Konzelebration mit Bischof Nektarije von London und Großbritannien-Irland. Die gemeinsame Eucharistie wurde als Zeichen kirchlicher Einheit und geistlicher Gemeinschaft begangen. Darüber berichtete die Serbische Eparchie von Großbritannien und Irland auf Instagram.

In seiner Predigt ging Bischof Jerotej auf das Evangelium vom verlorenen Sohn ein und betonte dessen bleibende Aktualität für das geistliche Leben der Gläubigen. Er erinnerte daran, dass sich jeder Mensch in der Gestalt des verlorenen Sohnes wiederfinden könne und dass die bevorstehende Fastenzeit eine Zeit der inneren Umkehr, der Selbsterkenntnis und der Befreiung von Leidenschaften und schlechten Gewohnheiten sein solle.

Der Bischof hob hervor, dass der Weg der Reue nicht leicht sei, zugleich aber von der Hoffnung auf die barmherzige Aufnahme durch Gott getragen werde. Wie der Vater im Gleichnis nehme Gott jeden Menschen mit offenen Armen auf, der zu ihm zurückkehrt. Die Botschaft der Kirche rufe daher dazu auf, den Weg der Umkehr zu gehen und das geistliche Leben bewusst zu erneuern.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die Kirche in Serbien Kritiker aus der Gemeinschaft ausschloss.

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