Patriarch Daniel segnete Reliquienschrein der heiligen Maria Brâncoveanu
Oberhaupt der Rumänischen Orthodoxen Kirche würdigte die Fürstin als Vorbild christlicher Treue, Opferbereitschaft und Barmherzigkeit.
Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel hat am 13. August 2026 in der Patriarchalresidenz in Bukarest den neuen Reliquienschrein für die Reliquien der heiligen Maria Brâncoveanu sowie ihrer Söhne Ștefan und Matei gesegnet. In seiner Predigt hob er die Fürstin als Symbol rumänischer Würde und Spiritualität hervor, wie das Patriarchat berichtete.
Patriarch Daniel bezeichnete die heilige Maria Brâncoveanu als vorbildliche Ehefrau, Mutter und Christin. Sie habe ihre elf Kinder im Glauben erzogen, Bedürftige großzügig unterstützt und zahlreiche Kirchen und Klöster in Rumänien sowie an heiligen Stätten wie dem Berg Athos, Jerusalem und Alexandria gefördert.
Besonders würdigte Patriarch Daniel ihre Standhaftigkeit nach dem Martyrium ihres Ehemanns, des heiligen Fürsten Constantin Brâncoveanu, und ihrer Söhne. Ihr späteres Leben im Kloster Surpatele sowie ihre nächtlichen Wallfahrten zur Gottesmutterikone im Kloster Dintr-un Lemn seien Ausdruck ihrer tiefen Frömmigkeit und Hoffnung auf Gottes Hilfe.
Maria Brâncoveanu war 2025 gemeinsam mit weiteren rumänischen Heiligen heiliggesprochen worden. Bei der Exhumierung ihrer Reliquien wurden auch die Reliquien ihrer Söhne Ștefan und Matei entdeckt. Die feierliche lokale Verkündigung ihrer Heiligsprechung ist für Sonntag in der Bukarester Kirche „Sfântul Gheorghe“-Nou vorgesehen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine Prozession auf Korfu an Wunder des heiligen Spyridon erinnerte.