Frühjahrsprüfungen für deutsche Studenten am Theologischen Seminar Minsk

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Das Gebäude des Theologischen Seminars Minsk, Ort der Frühjahrsprüfungen der Berliner und Deutschen Diözese im Mai 2026. Foto: Diözese Das Gebäude des Theologischen Seminars Minsk, Ort der Frühjahrsprüfungen der Berliner und Deutschen Diözese im Mai 2026. Foto: Diözese

Fernstudierende der Berliner und Deutschen Diözese legten Leistungsnachweise im hybriden Format ab

Am Theologischen Seminar in Minsk sind Mitte Mai die Frühjahrsprüfungen für Fernstudierende der Berliner und Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche erfolgreich abgeschlossen worden. Die zweiwöchige Prüfungsphase fand in einem kombinierten Präsenz- und Onlineformat statt, wie die Diözese am 16. Mai 2026 auf ihrer Webseite mitteilte.

Vom 4. bis 15. Mai 2026 organisierte das Theologische Seminar Minsk die Lehr- und Prüfungsaktivitäten für insgesamt 14 Studierende aus der Berliner und Deutschen Diözese. Die Teilnehmer hatten im Laufe des Semesters Vorlesungen in verschiedenen theologischen Disziplinen besucht, wissenschaftliche Arbeiten verteidigt sowie Prüfungen und differenzierte Leistungsnachweise abgelegt. Ein Teil der Studierenden nahm vor Ort in Minsk teil, während andere digital zugeschaltet waren.

Ein zentrales Ereignis der Prüfungsphase war ein Treffen am 12. Mai zwischen dem Rektor des Seminars, Erzpriester Viktor Wassiljewitsch, und Studierenden des zweiten Studienjahres aus Deutschland. An dem Gespräch nahmen auch Vizerektor Priester Artemy Kirko sowie der Deutschlehrer Priester Ioann Kononowitsch teil. Der Rektor würdigte das Engagement der Studierenden und ermutigte sie zu weiterem akademischem Fleiß und geistlichem Wachstum.

Die Studierenden dankten ihrerseits der Seminarleitung für die Organisation des Fernstudiums und die Berücksichtigung ihrer besonderen Bedürfnisse als angehende Geistliche und kirchliche Mitarbeiter im Ausland. Als Zeichen der Verbundenheit übergaben sie dem Seminar eine Spende in Form deutschsprachiger orthodoxer liturgischer Literatur, die künftig insbesondere beim Deutschunterricht und für das Verständnis der orthodoxen Tradition in Westeuropa genutzt werden soll.

Im Rahmen der Prüfungszeit wurde am 14. Mai zudem eine Göttliche Liturgie in deutscher Sprache gefeiert. Die gesamte Prüfungsperiode verlief nach Angaben des Seminars in einer konzentrierten und gut organisierten Atmosphäre. Die Ausbildung der Studierenden erfolgt mit dem Segen von Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Berliner und Deutschen Diözese, sowie Metropolit Veniamin von Minsk und Saslawl, Patriarchalexarch von ganz Belarus der Russischen Orthodoxen Kirche.

Die UOJ berichtete zuvor, dass eine zweisprachige Broschüre über den Heiligen Arsenie von Prislop erschienen ist.

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