In Georgien wurde eine Ausstellung zu Ehren von Patriarch Ilia II eröffnet
Eine Ausstellung soll einen Einblick in Leben und Wirken des prägenden Kirchenführers und Patriarchen geben.
Am 22. April wurde im Nationalarchiv Georgiens eine Ausstellung zu Ehren von Ilia II eröffnet. Die Ausstellung widmet sich dem Leben und dem vielseitigen kirchlichen Wirken des Patriarchen, der als eine der einflussreichsten geistlichen Persönlichkeiten der modernen Geschichte Georgiens gilt. Darüber berichtete Orthodox Times.
Die Ausstellung mit dem Titel „Patriarch Ilia II“ wurde unter der Leitung von Ketevan Asatiani vorbereitet und umfasst eine umfangreiche Sammlung von Fotografien, die seinen langjährigen Dienst für Kirche und Gesellschaft dokumentieren. Darüber hinaus werden liturgische Gewänder gezeigt, darunter jene, die er bei seiner Inthronisation am 25. Dezember 1977 trug.
An der Eröffnung nahmen Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Kultur teil. In ihren Redebeiträgen hoben sie die Bedeutung des Patriarchen für das Land hervor. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von einem Chor, der von Ilia II. komponierte geistliche Werke aufführte. Die Ausstellung ist im Ausstellungspavillon des Nationalarchivs zu sehen und bleibt bis Ende Mai für Besucher geöffnet.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Metropolit Antonios die Unabhängigkeit bei der Patriarchenwahl betonte.