Radoniza in Berlin: Erzbischof Tichon erinnerte an Hoffnung der Auferstehung

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Gläubige versammeln sich am Radoniza-Tag zum Gebet für die Verstorbenen. Foto: Diözese Gläubige versammeln sich am Radoniza-Tag zum Gebet für die Verstorbenen. Foto: Diözese

Gottesdienst und Totengedenken auf dem russisch-orthodoxen Friedhof in Tegel

Am Dienstag, dem 21. April 2026, hat Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche, in Berlin das erste Totengedenken nach Ostern begangen. Am sogenannten Radoniza-Tag leitete er die Göttliche Liturgie sowie eine Panichida in der Kirche der heiligen Konstantin und Helena auf dem russisch-orthodoxen Friedhof in Tegel. Zahlreiche Gläubige aus Berliner Gemeinden nahmen am Gottesdienst teil, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.

In seiner Predigt stellte Erzbischof Tichon die Auferstehung Christi in den Mittelpunkt und betonte deren Bedeutung für die Verstorbenen. Radoniza, der „Tag der Freude“, erinnere seit apostolischer Zeit daran, dass der Tod durch Christus überwunden sei. Gebet und Gedenken seien Ausdruck christlicher Nächstenliebe, die über den Tod hinausreiche.

Nach der Liturgie fand ein Gedenkgottesdienst an den Gräbern verstorbener Geistlicher und Gemeindemitglieder statt. Abschließend ehrte Erzbischof Tichon den Gemeinderektor Sergij Silaganow zu dessen 60. Geburtstag.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der orthodoxe Verlag Hagia Sophia ein neues Buch veröffentlicht, das 180 verheiratete Heilige als Vorbilder eines geistlichen Lebens in der Ehe vorstellt.

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