Palmsonntag in München: Metropolit Mark leitete Festgottesdienst
Zahlreiche Gläubige feierten den Einzug Christi in Jerusalem – Gesegnete Weidenzweige verteilt und Ikone zur Verehrung dargebracht
In der Kathedrale der heiligen Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München hat Metropolit Mark von Berlin und Deutschland der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) den festlichen Gottesdienst zum Palmsonntag geleitet. Zahlreiche Gläubige nahmen an der Liturgie teil und füllten die Kathedrale zu diesem bedeutenden Festtag des orthodoxen Kirchenjahres, wie die ROKA auf ihrem Telegram-Kanal berichtete.
Während des Gottesdienstes wurde eine Ikone des Einzugs Christi in Jerusalem zur Verehrung in die Mitte der Kirche gelegt. Viele Gläubige traten heran, um die Ikone zu verehren. Zudem wurden Weidenzweige gesegnet, die in der orthodoxen Tradition die Palmzweige symbolisieren. Die gesegneten Zweige konnten die Gläubigen anschließend mit nach Hause nehmen.
Der Palmsonntag erinnert in der orthodoxen Kirche an den feierlichen Einzug Jesu Christi in Jerusalem und markiert den Beginn der Karwoche. Er gehört zu den großen Herrenfesten und steht in engem Zusammenhang mit dem Lazarussamstag, der am Vortag gefeiert wird, und weist bereits auf das Leiden, den Tod und die Auferstehung Christi hin.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Joanikije im Kosovo zelebrierte und daran erinnerte, dass die Lazarus-Auferweckung auf Christi Heilsplan verweise.