„Buße ist keine sofortige Perfektion, sondern eine Richtungsänderung“

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Die Auferstehungskathedrale in Berlin, in der die Liturgie am fünften Sonntag der Großen Fastenzeit gefeiert wurde. Die Auferstehungskathedrale in Berlin, in der die Liturgie am fünften Sonntag der Großen Fastenzeit gefeiert wurde.

Erzbischof Tichon zelebrierte die Liturgie in Berlin – Predigt von Priester Maxim Judakow über die wahre Bedeutung der Umkehr

Am 29. März 2026, dem fünften Sonntag der Großen Fastenzeit und dem Gedenktag der heiligen Maria von Ägypten, wurde in der russisch-orthodoxen Auferstehungskathedrale in Berlin die Göttliche Liturgie gefeiert. Am Ende der Liturgie hielt Priester Maxim Judakow eine Predigt über Buße, innere Umkehr und die geistliche Bedeutung der Fastenzeit, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.

Am fünften Sonntag der Großen Fastenzeit zelebrierte Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche, die Göttliche Liturgie des Heiligen Basilius des Großen in der Auferstehungskathedrale in Berlin. Bereits am Vorabend hatte der Bischof die Vigil geleitet. An der Liturgie wirkten mehrere Geistliche der Diözese mit, darunter auch Priester Maxim Judakow.

In seiner Predigt stellte Priester Maxim Judakow die heilige Maria von Ägypten als Beispiel wahrer Buße vor. Entscheidend sei nicht nur das Aufgeben einzelner Sünden, sondern eine grundlegende Veränderung der inneren Einstellung des Menschen. Wahre Reue beginne mit einem neuen Blick auf das eigene Leben und der ehrlichen Erkenntnis, dass der bisherige Weg nicht zum wahren Leben führe.

Der Priester betonte, dass Buße nicht sofortige Perfektion bedeute, sondern eine Richtungsänderung im Leben. Auch die heilige Maria habe lange mit alten Gewohnheiten und Versuchungen gekämpft, doch entscheidend sei gewesen, dass sie einen neuen Weg eingeschlagen habe und nicht mehr zum alten Leben zurückkehren wollte.

Abschließend erklärte der Geistliche, die Fastenzeit sei vor allem eine Zeit der inneren Prüfung und Selbstehrlichkeit. Die wichtigste Frage für jeden Christen sei nicht nur die äußere Askese, sondern die innere Entscheidung: Welchen Weg gehe ich in meinem Leben?

Die UOJ berichtete zuvor, dass erzpriester Matthias Zirenberg in Limburg über falsche Erwartungen an Christus und den Weg durch Kreuz und Auferstehung predigte.

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