Schottland lehnte Sterbehilfe ab, London lockerte Abtreibungsregelung

09:35
18
Symbolbild für Euthanasie. Foto: freepik Symbolbild für Euthanasie. Foto: freepik

Im Vereinigten Königreich kam es in letzter Zeit zu Gegensätzliche Entwicklungen bei Lebensschutzfragen.

Während das schottische Parlament die Legalisierung des assistierten Suizids abgelehnt hat, hält das britische Oberhaus an einer Regelung fest, die Abtreibungen in England und Wales deutlich erleichtern könnte. Damit zeigen sich innerhalb des Vereinigten Königreichs unterschiedliche politische Entwicklungen in zentralen bioethischen Fragen. Darüber berichtete CNA.

In London wies das Oberhaus einen Änderungsantrag zurück, der eine weitreichende Straffreiheit bei Abtreibungen verhindern sollte. Kritiker, darunter Erzbischof John Sherrington von Liverpool, warnen vor möglichen Folgen wie einer Zunahme von Spätabtreibungen sowie einem steigenden Druck auf schwangere Frauen. Der Gesetzentwurf muss noch in einer weiteren Lesung bestätigt werden.

In Schottland hingegen scheiterte ein Gesetz zur Einführung des assistierten Suizids für unheilbar Kranke. Kirchenvertreter und Lebensschutzorganisationen begrüßten die Entscheidung und betonten die Bedeutung der Menschenwürde sowie die Notwendigkeit, leidende Menschen zu begleiten, anstatt ihr Leben aktiv zu beenden.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in München fand ein Geistlich-kultureller Abend stattfand.

Wenn Sie einen Fehler entdeckt haben, wählen Sie den Text aus und drücken Sie Strg + Eingabetaste oder Fehler ausbessern, um ihn der Redaktion zu melden
Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn mit der Maus und drücken Sie Strg+Enter oder diese Schaltfläche Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn mit der Maus und klicken Sie auf diese Schaltfläche Der ausgewählte Text ist zu lang!
Weiterlesen