Gläubige schützten Kirchen bei Demonstrationen zum Frauentag in Mexiko
Katholiken bilden Menschenketten vor Gotteshäusern, um Vandalismus zu verhindern
Während der Demonstrationen zum Internationalen Frauentag am 8. März haben katholische Gläubige in mehreren mexikanischen Städten Kirchen geschützt. In Guadalajara stellten sich Christen vor ein Kirchengebäude und bildeten eine Menschenkette, um mögliche Beschädigungen während eines feministischen Protestmarsches zu verhindern. Als sich die Demonstration näherte, errichteten auch Sicherheitskräfte eine zusätzliche Absperrung, um die Situation zu kontrollieren und die Gläubigen zu schützen. Darüber berichtete catholicarena.
Der Hintergrund dieser Maßnahmen sind Erfahrungen aus vergangenen Jahren. Während früherer Demonstrationen am 8. März waren Kirchengebäude wiederholt Ziel von Graffiti und Sachbeschädigungen geworden. Um die Fassaden der Gotteshäuser vor Farbsprays und anderen Beschädigungen zu schützen, stellten sich Gläubige diesmal direkt vor die Gebäude und versuchten so, mögliche Angriffe zu verhindern.
Auch in anderen Städten kam es zu ähnlichen Szenen. Vor der Kathedrale von Puebla versammelten sich Gläubige vor dem Haupteingang des historischen Gotteshauses. Berichten zufolge wurde bei den Protesten auch Farbe auf Personen geworfen, die sich vor Kirchen stellten, um diese zu schützen. Die Maßnahmen der Gläubigen zielten darauf ab, Schäden an religiösen Gebäuden während der Demonstrationen zu verhindern.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass es in Augsburg zu einem Einbruch in der serbisch-orthodoxen Gemeinde kam.