Gebet als Weg zur Gottesbeziehung: Neues Video von OrthMedien veröffentlicht

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Niklas-Adrian Rack spricht im neuen OrthMedien-Video über die Bedeutung des Gebets als Zentrum orthodoxer Spiritualität. Niklas-Adrian Rack spricht im neuen OrthMedien-Video über die Bedeutung des Gebets als Zentrum orthodoxer Spiritualität.

Niklas-Adrian Rack erklärte in einer Einführung die orthodoxe Sicht auf das Gebet und seine geistliche Bedeutung

Der YouTube-Kanal OrthMedien des Orthodoxen Informationszentrums um Priester Alexej Veselov aus Krefeld hat am 24. Februar 2026 ein neues Video zum Thema Gebet veröffentlicht. Darin gibt Niklas-Adrian Rack einen Überblick darüber, warum das Gebet im orthodoxen Verständnis als Grundlage des geistlichen Lebens gilt.

In seiner Einführung zum Thema betont Rack, dass das Gebet mehr sei als eine religiöse Pflicht: Es bilde den Kern jeder lebendigen Beziehung zu Gott. Wahre Theologie entstehe nicht allein durch Bücherwissen, sondern durch die persönliche Begegnung mit Gott im Gebet. Wer wirklich bete, werde zum „Theologen“ im ursprünglichen Sinn des Wortes.

Mit Verweis auf den Heiligen Johannes vom Sinai beschreibt Rack im Video das Gebet als „Umgang, Beziehung und Vereinigung“ mit Gott. Es führe zur Versöhnung, zur Reue und zu innerer Veränderung. Der Mensch kehre dabei – ähnlich dem verlorenen Sohn – immer wieder zu Gott zurück und wachse Schritt für Schritt im geistlichen Leben.

Auch biblische Beispiele unterstreichen laut Rack die zentrale Rolle des Gebets: Jesu Antwort auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot greife ein Gebetstradition auf, das „Vaterunser“ sei Anleitung zum Beten, und der Apostel Paulus rufe zu unaufhörlichem Gebet auf. Dadurch werde deutlich, dass Liebe zu Gott und Gebet untrennbar verbunden seien.

Zum Abschluss mahnt Rack mit einem Hinweis auf Johannes Chrysostomos, die Zerstreuung durch moderne Medien zu hinterfragen. Statt Zeit vor Bildschirmen zu verlieren, seien Christen eingeladen, sich neu dem Gebet zuzuwenden und darin den Weg zur Heiligung zu suchen.



Die UOJ berichtete zuvor über eine Neuerscheinung im orthodoxen Verlag Hagia Sophia: Sergej Fudel ruft in „Bin etwa ich es?“ zur persönlichen Gewissensprüfung in schwierigen Zeiten auf.

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