Erzbischof Tichon von Rusa zelebrierte das Patronatsfest der Gemeinde in Hof

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Erzbischof Tichon von Rusa während der Göttlichen Liturgie zum Patronatsfest der heiligen Nina in der Kirche von Hof. Foto: Gemeinde Erzbischof Tichon von Rusa während der Göttlichen Liturgie zum Patronatsfest der heiligen Nina in der Kirche von Hof. Foto: Gemeinde

Festgottesdienst zu Ehren der Heiligen Nina und Erinnerung an die zentrale Rolle der Taufe

Am Festtag der Heiligen Nina, der Apostelgleichen und Erleuchterin Georgiens, (27. Januar 2026), feierte die orthodoxe Gemeinde in Hof ihr Patronatsfest mit einem feierlichen Gottesdienst. Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Diözese Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchats, leitete die Göttliche Liturgie in der Kirche der heiligen Nina, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.

Bereits am Vorabend stand Erzbischof Tichon der Vigil vor. Während der Liturgie wurde er von mehreren Geistlichen aus der Diözese unterstützt, darunter der Rektor der Kirche, Priester Theodor Fritzler, sowie Kleriker des bayerisch-hessischen Distrikts. Der Gottesdienst wurde in Kirchenslawisch und Georgisch gehalten; nach der Bittlitanei wurde ein besonderes Friedensgebet gesprochen.

In seiner Predigt erinnerte Erzbischof Tichon an die geistliche Bedeutung des Festkreises um Geburt und Taufe Christi. Er hob die zentrale Rolle der Taufe für das Heil der Menschen hervor und betonte die Offenbarung der Heiligen Dreifaltigkeit bei der Taufe des Herrn. Zugleich rief er die Gläubigen dazu auf, das Geschenk der Taufe durch ein evangeliumsgemäßes Leben zu bewahren.

Mit Blick auf die Heilige Nina würdigte der Diözesanadministrator ihren apostolischen Mut und ihren selbstlosen Einsatz für die Verkündigung des Evangeliums in Georgien. Ihre Verehrung, so Erzbischof Tichon, bestehe vor allem darin, ihrem Glauben und ihrem heiligen Lebenswandel nachzueifern und selbst Zeugnis für Christus abzulegen. Nach dem Abschluss der Liturgie wurden Gebete zur heiligen Nina gesprochen und die Gemeinde zu einem gemeinsamen Festmahl eingeladen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Konstantin Anikin in seiner Predigt die geistliche Bedeutung von Buße, realistischer Frömmigkeit und gelebtem Frieden im Alltag betonte.

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