In Montenegro fordert eine albanische Partei den Abriss einer orthodoxen Kirche
Orthodoxe Kirche der Serbischen Kirche auf dem Gipfel des Berges Rumija. Foto: Shutterstock
Am 9. August 2026 forderte die albanische Partei „Demokratischer Bund in Montenegro“ die Behörden auf, die orthodoxe Kirche der Serbischen Orthodoxen Kirche auf dem Gipfel des Berges Rumija abzureißen. Darüber berichtete Vijesti.
Die Parteiführer Mehmet Bardi und Saubih Mehmeti übergaben den Behörden eine Petition mit fast tausend Unterschriften. Darin fordern sie, die Kirche zu entfernen und die Errichtung religiöser Objekte auf dem Gipfel der Rumija zu verbieten.
Die Kirche wurde 2005 von der Metropolie von Montenegro und dem Küstenland der Serbischen Orthodoxen Kirche errichtet. Die Verfasser der Petition bezeichnen ihr Erscheinen als „Okkupation“ und das orthodoxe Heiligtum selbst als „Provokation und Bedrohung“ für die in dieser Region lebende albanische Bevölkerung.
Die albanische Minderheit Montenegros bekennt sich überwiegend zum Islam. In der Petition tritt die Partei jedoch ausdrücklich als albanische politische Kraft auf.
Zuvor berichtete orthodoxnews.de, dass Metropolit Grigorije die Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen betont hatte.
Lesen Sie auch
In Montenegro fordert eine albanische Partei den Abriss einer orthodoxen Kirche
Die albanische Partei Montenegros, die die muslimische Minderheit vertritt, fordert, die orthodoxe Kirche der Serbischen Kirche vom Gipfel der Rumija zu entfernen.
Die orthodoxe Perspektive auf die Leihmutterschaft
Versuch einer Darlegung der kirchlichen Soziallehre
Der schleichende Einzug des Menschenhandels
Wie ‚Leihmutterschaft‘ salonfähig gemacht wird, und wie wir den tobenden Kulturkampf bestehen
Zur Kritik an der UOJ durch einen amerikanischen Autor vom SBU
Es erschienen gleichzeitig in mehreren Publikationen des Konstantinopeler Patriarchats in den USA ein Artikel, der die ukrainische Redaktion der UOJ kritisierte.
„Tempel aller Götter“ anstelle des Hauses der Gottesmutter: Wozu brauchen die Behörden ein Pantheon in der Lawra
Aus der Lawra hat man die Mönche vertrieben, dort Konzerte und Kochshows veranstaltet, lästerliche Manipulationen mit Reliquien vorgenommen. Und nun baut man ein neuheidnisches Pantheon.