Erzbischof Tichon besuchte künftiges Klosterzentrum auf Schloss Seyfriedsberg

Erzbischof Tichon von Rusa (links) und Bischof Hiob von Stuttgart beim Rundgang über das Gelände von Schloss Seyfriedsberg, dem künftigen Standort des Klosters des heiligen Hiob von Potschajew. Foto: Diözese

Auf Einladung von Bischof Hiob von Stuttgart der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) hat Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche, den neuen Standort des Klosters des heiligen Hiob von Potschajew auf Schloss Seyfriedsberg bei Augsburg besucht. Der Besuch diente dem Austausch über die Zukunft des traditionsreichen Klosters und die geplante Entwicklung des Geländes, wie die Berliner Diözese berichtete.

Während des Rundgangs stellte Bischof Hiob die Geschichte des Schlosses und seine Bedeutung für die Region vor. Zugleich erläuterte er die vorgesehenen Umbaumaßnahmen und zeigte die Gebäude, die in den kommenden Jahren zu einem orthodoxen Kloster, einem Diözesanzentrum sowie einem Priesterseminar der ROKA ausgebaut werden sollen.

Mit Schloss Seyfriedsberg hat die Klosterbruderschaft nach langjähriger Suche einen neuen Standort gefunden. Das Anwesen, das auch als „Heiliger Berg von Schwaben“ bekannt ist, bietet deutlich bessere Entwicklungsmöglichkeiten als der bisherige Sitz in München, der den wachsenden Anforderungen der Gemeinschaft nicht mehr gerecht wird.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der Wiederaufbau der Elias-Kirche in Damaskus fast abgeschlossen ist.

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