Ikonenausstellung „Veronica“ in rumänisch-orthodoxer Kapelle in Wien eröffnet
Ikonen aus Rumänien werden in der Wiener Kapelle „Veronica“ für einen wohltätigen Zweck präsentiert und verkauft. Foto: Gemeinde
In der rumänisch-orthodoxen Kapelle in Wien ist am 29. Mai 2026 die Ikonenausstellung „Veronica“ eröffnet worden. Die Veranstaltung, die bis zum 5. Juli andauert, steht im Zeichen karitativen Engagements und wird von der rumänisch-orthodoxen Pfarrei „Heiliger Großmärtyrer Johannes der Neue von Suceava“ mit dem Segen von Metropolit Seraphim organisiert, wie die Metropolie auf ihrer Webseite mitteilte.
Die Ausstellung in der Wiener Löwelstraße 8 dient der Unterstützung eines Hilfsprojekts des Vereins „Glasul Vieții“, das unter der Leitung von Priester Dan Damaschin steht. Ziel ist es, mehr als 16.000 Kinder aus sozial benachteiligten Familien mit Schuhen, Kleidung und Schulmaterialien auszustatten, um ihnen einen würdevollen Schulstart zu ermöglichen.
Anlass der Ausstellung sind zugleich das 120-jährige Bestehen der Rumänischen Kapelle in Wien sowie das Patronatsfest der Gemeinde. Historisch bedeutsam ist der Ort auch durch die Aufbewahrung der Reliquien des heiligen Johannes des Neuen von Suceava während des Ersten Weltkriegs. Die ausgestellten Ikonen stammen von renommierten rumänischen Künstlern, wurden gestiftet und können zugunsten des Hilfsprojekts erworben werden.
Die feierliche Eröffnung fand in Anwesenheit von Pater Dan Damaschin statt und wurde von einem Konzert mit der Sopranistin Eliza Băleanu, dem Geiger Tudor Andrei sowie der Pianistin Wakana Katsumoto begleitet.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Porfirije die Liturgie in Podgorica feierte und über Glauben, Buße und Ewigkeit sprach.
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