Fest der Verkündigung: Freude und Beginn der Erlösung

Erzengel Gabriel und Muttergottes Maria. Foto: Pravoslavie

Erzengel Gabriel und Muttergottes Maria. Foto: Pravoslavie

Das Fest der Verkündigung ist einer der freudigsten Feiertage des Christentums und gemäß der Lehre der orthodoxen Kirche der Tag, an dem der Erzengel Gabriel der Gottesgebärerin der Überlieferung nach die Geburt Jesu Christi verkündete.

Der Erzengel Gabriel, erschien in Nazareth vor der Jungfrau Maria und begrüßte sie mit den Worten „Freue dich, Gnädige!“ Der Herr ist mit dir, gesegnet bist du unter den Frauen.“

So wurde der erstaunten und verängstigten Maria vom Erzengel mitgeteilt, dass sie auserwählt sei, den Sohn Gottes, den Messias und Retter der Welt und der Menschheit, zur Welt zu bringen. Mit der frohen Botschaft dieses Erzengels und der Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Unbefleckte Jungfrau beginnt die Erlösung der Menschen und die Erneuerung der Materie.

Daher gilt die Verkündigung als großer und freudiger Feiertag. In der Orthodoxie zählt er zu den zwölf großen Feiertagen. Welchen wir nach julianischen Kalender in diesem Jahr in der Karwoche feiern.

Die Verkündigung gehört zu den Feiertagen der Jungfrau Maria.

Obwohl man davon ausgeht, dass man sich bis Ostern nicht freuen sollte, ist es üblich, anlässlich der Verkündigung um Mitternacht oder sehr früh aufzustehen.

Der Brauch schreibt vor, dass am heutigen Tag das Haus, der Hof, die Scheunen und die Ställe gereinigt und der gesamte Müll verbrannt werden muss.

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