Fest der siebenbürgischen Bekenner in Bischofshofen gefeiert

Metropolit Serafim mit den mitfeiernden Priestern und Gläubigen der rumänisch-orthodoxen Gemeinde Bischofshofen-Zell am See nach der Heiligen Liturgie in der Frauenkirche. Foto: Gemeinde

In der rumänisch-orthodoxen Pfarrgemeinde „Unsere Liebe Frau von Peodromița“ und der „Heiligen Märtyrer und Bekenner von Siebenbürgen“ von Bischofshofen/Zell am See wurde am Sonntag (19. Oktober 2025) das siebte Herbstfest zu Ehren der siebenbürgischen Bekenner, der Neumärtyrer von Kufstein, gefeiert. Zahlreiche Gläubige aus Österreich und Deutschland nahmen daran teil. Darüber berichtete die Metropolie auf ihrer Webseite.

Die Heilige Liturgie leitete Metropolit Serafim für Deutschland, Mittel- und Nordeuropa. Gemeinsam mit ihm zelebrierten Gemeindepriester Liviu-Paul Ghioc, Vater Constantin Bartok aus Traunreut (Deutschland), Vater Florin Corduneanu aus Wien sowie Diakon Dumitru Dura, Sekretär des Metropoliten. Die Feier fand in der historischen Frauenkirche am Fuße der Alpen im österreichischen Bischofshofen statt.

In Gebet und Gesang erlebten die Anwesenden eine bewegende Liturgie, die von tiefer geistlicher Gemeinschaft und der Freude am Glauben geprägt war. Metropolit Serafim erinnerte an die vier bekannten rumänischen Glaubenszeugen, die im 18. Jahrhundert unter der Herrschaft von Kaiserin Maria Theresia wegen ihres orthodoxen Bekenntnisses verfolgt und in der Festung Kufstein gefangen gehalten wurden und starben: Mönch Visarion Sarai, Priester Ioan von Gales, Priester Moise Macinic von Sibiel und Bauer Oprea Nicolae. Es wird jedoch angenommen, dass weitere Gefährten mit ihnen litten und umkamen, ohne namentlich bekannt zu sein.

Im Anschluss an die Liturgie kamen die Gläubigen zu einer gemeinsamen Agape zusammen. Die Speisen waren von Gemeindemitgliedern liebevoll zubereitet und unterstrichen die Atmosphäre der Gemeinschaft. Kinder und Erwachsene trugen traditionelle rumänische Trachten, wodurch die Kirche und der Gemeindesaal für einen Tag zu einem Sinnbild des orthodoxen Lebens in der Diaspora wurde.

Die Pfarrgemeinde dankte Gott und ihrem Metropoliten für den Segen dieses Tages und das wachsende geistliche Leben der rumänisch-orthodoxen Gemeinde in Bischofshofen-Zell am See.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die rumänische Nationalkathedrale in Bukarest am 26. Oktober geweiht wird.

Lesen Sie auch

Orthodoxes Institut Saint-Serge bietet Fortbildung zu Kommunikation an

Online-Kurs verbindet theologische Grundlagen mit praktischen Fragen christlicher Kommunikation in digitalen und kulturell vielfältigen Lebenswelten.

Priester Konstantin Anikin: Gottesmutter als Hoffnung auf die Auferstehung

Der Priester der Berliner Gemeinde des Heiligen Isidor betonte in seiner Predigt die Bedeutung der Gottesgebärerin als Fürsprecherin und Hoffnung der Christen.

Metropolit Antonius empfing hochrangige Vertreter des Heiligen Stuhls

Erzbischof Paul Richard Gallagher informierte sich über die Lage der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche und aktuelle internationale Entwicklungen.

Bischof Andrej feierte Patronatsfest zu Mariä Entschlafung in Zürich

Der serbisch-orthodoxe Hierarch hob in seiner Festpredigt die Gottesmutter als Vorbild für Demut, Gottvertrauen und die christliche Hoffnung auf das ewige Leben heraus.

Patriarch Porfirije: Gottes Wille und Demut als Weg des christlichen Lebens

Das serbische Kirchenoberhaupt stellte die Gottesmutter als Vorbild für Demut, Gehorsam und vollkommenes Vertrauen in den Willen Gottes heraus.

Bondarenko nannte den Mord in der Swjatogorsker Lawra eine Gräueltat

Der Politikwissenschaftler erklärte, die Angreifer seien Abschaum, den man in den Rang von Helden erhebe und der das menschliche Leben verloren habe.