Mindestens 15 Tote: Terroranschlag auf orthodoxe Kirche in Damaskus

Innenraum der St.-Elias-Kirche in Damaskus nach dem Anschlag Quelle: The Washington Post

Damaskus, 22. Juni 2025 – Ein Sonntagsgottesdienst in der St.-Elias-Kirche am Rande der syrischen Hauptstadt Damaskus endete in einer Tragödie. Ein Selbstmordattentäter, Mitglied der Terrororganisation Islamischer Staat, sprengte sich in der voll besetzten Kirche in die Luft, berichtet die UOJ in der Tschechischen Republik und der Slowakei.

Am Sonntag bekannte sich keine Gruppe unmittelbar zu dem Anschlag. Das syrische Innenministerium erklärte jedoch, ein Selbstmordattentäter der Organisation Islamischer Staat sei in die Kirche eingedrungen, habe auf Menschen geschossen und sich anschließend mit einer Sprengstoffweste in die Luft gesprengt, was mit den Aussagen einiger Zeugen übereinstimmt.

Fotos vom Tatort zeigen, dass die Kirche schwer beschädigt wurde – Bänke und Holzmöbel waren zertrümmert, Heiligenbilder lagen verstreut auf dem Boden, und an einigen Stellen waren Blutflecken zu sehen.

Quelle: OrthodoxTimes

Quelle: Kurdistan24.net

Mehrere Kirchenführer haben sich bereits der internationalen Verurteilung des Anschlags angeschlossen, darunter das Patriarchat von Antiochia, das zu Ruhe, Gebet und Solidarität mit den Opfern aufrief. Es wird erwartet, dass die orthodoxe Weltgemeinschaft mit einer gemeinsamen Erklärung auf den Anschlag reagiert.

Lesen Sie auch

5,3 Millionen Euro für Restaurierung von Athos-Klöstern bewilligt

EU-Fördermittel fließen in Bau- und Sanierungsprojekte an sieben Standorten des Heiligen Berges – darunter Karakallou, Koutloumousiou und die Große Lavra

Serbische Kirche bekräftigte Solidarität mit Familien vermisster Kosovo-Opfer

Diakon Vladimir Mihajlović aus der serbisch-orthodoxen Diözese Schweiz rief in Belgrad zu Wahrheit, Gerechtigkeit und dem Gedenken an die Vermissten auf

„Marsch fürs Läbe“ beharrt auf Zürcher Innenstadt als Kundgebungsort

Organisatoren legen Rechtsmittel gegen geplante Verlegung nach Oerlikon ein und verweisen auf das Demonstrationsrecht

Bischof Johannes von Branitsa: „Nur wer Buße sucht, nimmt Christus als Retter an“

Der Geistliche rief bei der Festliturgie zur Geburt Johannes des Täufers zur Umkehr und zum Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit auf

Priester Arsenije Jovanović: „Wo ist unser Schatz und wo ist unser Herz?“

Serbisch-orthodoxer Prediger rief in Ulm dazu auf, das Reich Gottes über materiellen Wohlstand zu stellen und auf Gottes Vorsehung zu vertrauen

Erste orthodoxe Liturgie nahe der historischen Glastonbury Abbey gefeiert

Gläubige der Warminster-Mission und aus Glastonbury versammelten sich zum Gottesdienst mit Hieromönch Mark (Underwood) aus Cardiff