Metropolit Grigorije weihte eine neue Ikonostase in Albstadt
Serbisch-orthodoxer Hierarch zelebrierte die Göttliche Liturgie in der Kirche des Apostels Thomas und würdigte das Engagement der Gemeinde.
Der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije von Düsseldorf und Deutschland hat am 25. Oktober 2026 die Göttliche Liturgie in der Kirche des Heiligen Apostels Thomas in Albstadt gefeiert und die neue Ikonostase geweiht. An dem Gottesdienst nahmen mehrere Priester und Diakone teil, wie die Eparchie berichtete.
In seiner Predigt legte Metropolit Grigorije das Gleichnis vom Sämann aus. Christus sei der Sämann, der seinen Samen der Liebe reichlich und ohne Unterschied aussäe. Der Same stehe für das Wort Gottes, das im Menschen wachsen und Frucht bringen solle. Dabei rief der Metropolit dazu auf, Gutes zu tun, ohne im Voraus zu wissen, welche Früchte daraus entstehen. Dies gelte auch für den Bau und die Erneuerung von Kirchen, die nicht nur der gegenwärtigen Generation, sondern auch den kommenden Generationen dienen sollten.
Die Kirche des Heiligen Apostels Thomas sei zu einem Ort der Begegnung mit Christus und untereinander geworden, betonte Metropolit Grigorije. Er dankte insbesondere dem Gemeindepfarrer Erzpriester Milenko Marković sowie allen Gläubigen für ihr Engagement und ihre Teilnahme am Gemeindeleben. Zugleich ermutigte er die Anwesenden, durch Vergebung, gegenseitige Unterstützung und konkrete gute Taten das Evangelium im Alltag umzusetzen.
Im Anschluss an die Liturgie wurde die Feier mit einem gemeinsamen Essen und einem Kulturprogramm fortgesetzt. Daran beteiligten sich Folkloregruppen sowie Schüler des serbischen Sprachunterrichts und des orthodoxen Religionsunterrichts. Auch der Bürgermeister von Albstadt, Roland Tralmer, nahm an der Veranstaltung teil und würdigte damit die orthodoxe Gemeinde und ihren Beitrag zum geistlichen und kulturellen Leben der Stadt.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Uganda ein christlicher Lehrer getötet wurde, der Konvertiten aus dem Islam aufnahm.
