Junge Orthodoxe aus drei Ländern pilgerten zum Heiligen Berg Athos
Jugendliche aus Deutschland, Österreich und Rumänien lernten das geistliche Leben der Athos-Klöster kennen.
Zwölf Jugendliche aus Deutschland, Österreich und Rumänien haben vom 17. bis 22. Oktober 2026 an einer Pilgerreise zum Heiligen Berg Athos teilgenommen. Begleitet wurde die Gruppe von Priestermönch Athanasie Ulea, Psychiater, Psychotherapeut und Diözesanberater der Rumänisch-Orthodoxen Erzdiözese von Deutschland, Österreich und Luxemburg.
Die Pilger besuchten unter anderem die Klöster Vatopedi, Simonos Petras, Iviron und die Große Lavra sowie die rumänischen Skiten Lacu und Prodromu. In Karyes, dem Verwaltungszentrum des Heiligen Berges, verehrten sie die wundertätige Ikone der Gottesmutter „Axion Estin“. Im Kloster Vatopedi nahmen sie an einer Vigil zu Ehren des heiligen Evdochim von Vatopedi teil. Weitere Stationen waren die Klöster Xiropotamus, Karakalou und Agiou Pavlou sowie die Skite der heiligen Anna, wie die Metropolie berichtete.
Für die Teilnehmer bot die Reise die Möglichkeit, durch Gottesdienste, Gebet und Gespräche mit den Mönchen das geistliche Leben auf dem Athos kennenzulernen. Besonders für jene Jugendlichen, die erst in diesem Jahr zum orthodoxen Glauben übergetreten waren, hatte die Pilgerfahrt eine besondere Bedeutung: Sie gewannen Einblicke in die Praxis des Gebets, die klösterliche Ordnung und die Verehrung der Gottesmutter. Die Erfahrung habe ihnen verdeutlicht, dass der Glaube nicht allein im Wissen um die Lehre besteht, sondern im gelebten kirchlichen Leben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Dr. Anastasia Limberger in einem Vortrag in München an den heiligen Nikolaj Velimirović erinnerte.
