Bischof Andrej betonte die Eucharistie als Zentrum des kirchlichen Lebens
Serbisch-orthodoxer Bischof für die Schweiz, Italien und Malta feierte die Göttliche Liturgie in Winterthur.
Bischof Andrej von der Schweiz, Italien und Malta hat am 24. und 25. Oktober 2026 die serbisch-orthodoxe Gemeinde in Winterthur besucht. Bei der Göttlichen Liturgie am Sonntag in der Rosenbergkirche betonte er die zentrale Bedeutung der Eucharistie für das kirchliche Leben und rief die Gläubigen dazu auf, ihren Glauben zu bewahren und sich aktiv am Gemeindeleben zu beteiligen. Bischof Andrej berichtete darüber auf seiner Facebook-Seite.
In seiner Predigt hob Bischof Andrej hervor, dass die christliche Gemeinschaft nicht allein durch gemeinsame Herkunft, Sprache und Tradition, sondern vor allem durch den gemeinsamen Glauben und die Teilnahme an der Heiligen Eucharistie geprägt werde. Die Göttliche Liturgie sei eine Quelle geistlicher Kraft, der Einheit und der Hoffnung. Jeder neue Ort, an dem sich Gläubige zum Gebet versammelten, werde zu einem lebendigen Zeugnis des orthodoxen Glaubens.
Besonders wandte sich der Bischof an Familien und jüngere Generationen. Er ermutigte sie, ihr geistliches Leben zu pflegen, ihren Glauben zu bewahren und sich aktiv am kirchlichen Leben zu beteiligen. Zugleich betonte er, dass die Präsenz der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Winterthur die Möglichkeit biete, die Beziehungen zu anderen christlichen Kirchen und zur Schweizer Gesellschaft zu vertiefen.
Mit dem Segen des Bischofs soll die Rosenbergkirche, die von der Evangelisch-Reformierten Kirche zur Verfügung gestellt wird, künftig mehrmals jährlich für orthodoxe Gottesdienste genutzt werden. Bischof Andrej dankte den Vertretern der reformierten Kirche für ihre Offenheit und Unterstützung. Der Besuch markiert einen wichtigen Schritt für die regelmäßige Feier der Göttlichen Liturgie und die seelsorgliche Betreuung der serbisch-orthodoxen Gläubigen in Winterthur und Umgebung.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Dr. Anastasia Limberger in einem Vortrag in München an den heiligen Nikolaj Velimirović erinnerte.
