„Frag den Priester“ thematisiert Esoterik und den Weg zurück zu Christus

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Erzpriester Dionisij Idavajn spricht in der Sendung „Frag den Priester“ mit Moderatorin Alexandra Vidanov (M.) und Ischel über Esoterik, den orthodoxen Glauben und den Weg zurück zu Christus. Foto: Screenshot YouTube Erzpriester Dionisij Idavajn spricht in der Sendung „Frag den Priester“ mit Moderatorin Alexandra Vidanov (M.) und Ischel über Esoterik, den orthodoxen Glauben und den Weg zurück zu Christus. Foto: Screenshot YouTube

Erzpriester Dionisij Idavajn und seine Gesprächspartnerin beleuchten in Hamburg die geistlichen Gefahren esoterischer Praktiken und ermutigen zur Rückkehr in die Kirche.

Die russisch-orthodoxe Gemeinde des Heiligen Johannes von Kronstadt in Hamburg hat am 15. Oktober 2026 eine neue Folge ihres Videoformats „Frag den Priester“ veröffentlicht. In der aktuellen Folge beantwortet Erzpriester Dionisij Idavajn auf dem YouTube-Kanal gemeinsam mit Moderatorin Alexandra Vidanov Fragen zum Thema Esoterik und zum Weg zurück zu Christus. Im Mittelpunkt stehen persönliche Erfahrungen und die Frage, wie Menschen, die sich von der Kirche entfernt haben, zum orthodoxen Glauben zurückfinden können.

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Der Festtag sei nicht nur Erinnerung an ein Wunder der Vergangenheit, sondern Zeichen mütterlicher Fürsprache, Hoffnung und geistlicher Stärkung.

Die Gesprächspartnerin Ischel berichtet, dass sie sich acht Jahre lang intensiv mit esoterischen Praktiken beschäftigt habe. Dazu gehörten Yoga, mediale Erfahrungen, Klangschalentherapie, Heilungsangebote sowie Frauen- und Hexengruppen. Ihre Suche nach Heilung und spirituellen Erfahrungen habe sie zunehmend von ihrem christlichen Glauben entfernt. Eine schwere Lebenskrise sei schließlich zu einem Wendepunkt geworden und habe ihren Weg zurück zu Christus eingeleitet.

Erzpriester Dionisij Idavajn ordnet diese Erfahrungen in dem Videobeitrag aus orthodoxer Sicht ein und erläutert die geistlichen Risiken esoterischer Praktiken. Solche Angebote versprächen häufig unmittelbare spirituelle Erfahrungen und persönliches Wohlbefinden. Der christliche Weg erfordere dagegen Geduld, Gebet, Demut und die Bereitschaft, sich auf andere Menschen einzulassen. Im Mittelpunkt stehe nicht allein das eigene Wohlbefinden, sondern das Streben danach, Gott ähnlicher zu werden und Nächstenliebe zu leben.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist die Frage nach Vergebung und Neubeginn. Erzpriester Dionisij Idavajn betont, dass es keine Sünde gebe, die Gott nicht vergeben könne. Niemand müsse sich aus Scham von der Kirche fernhalten. Gebet und die Begleitung durch die kirchliche Gemeinschaft könnten Menschen auf ihrem Weg zu Christus stärken und ihnen helfen, einen neuen Anfang zu wagen.

Ischel ermutigt Menschen, die sich in esoterischen Praktiken verfangen haben oder sich von der Kirche entfernt fühlen, den ersten Schritt zurück zum christlichen Glauben zu gehen. Sie macht deutlich, dass niemand für Gott verloren sei und auch nach Jahren der Entfernung eine Rückkehr zu Christus möglich bleibe.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Verlagsgründer Gregor Fernbach orthodoxe Bücher als Weg zum Glauben beschrieb.

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