Patriarch Daniel würdigte 1700 Jahre Christentum in Georgien
Das rumänisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt betonte die Bedeutung der Glaubensweitergabe an junge Generationen und die Stärkung der kirchlichen Gemeinschaft.
Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel hat dem Katholikos-Patriarchen von ganz Georgien, Schio III., zum 1700. Jahrestag der Verkündung des Christentums als Staatsreligion in Georgien gratuliert. In einer am 14. Oktober 2026 in Bukarest datierten Botschaft würdigte er das geistliche Erbe der Georgischen Orthodoxen Kirche und rief dazu auf, den überlieferten Glauben insbesondere an Kinder und Jugendliche weiterzugeben.
Patriarch Daniel erinnerte an die Missionsarbeit, durch die das Evangelium in Georgien verbreitet wurde, und hob die heilige Nina hervor, die als Apostelgleiche und Erleuchterin Georgiens verehrt wird. Trotz Verfolgungen, Kriegen und schweren Zeiten habe die Georgische Orthodoxe Kirche ihren Glauben und ihre Tradition bewahrt. Heilige, Geistliche und Gläubige hätten durch ihren Mut und ihre Opfer ein bedeutendes geistliches Erbe für kommende Generationen geschaffen.
Das Jubiläum sei nicht nur Anlass, auf die Geschichte zurückzublicken, sondern auch eine Gelegenheit, den Glauben zu stärken und verantwortungsvoll in die Zukunft zu gehen, betonte der Patriarch. Angesichts der Herausforderungen der Gegenwart sei die Kirche besonders aufgerufen, die Liebe Gottes zu verkünden, die Würde des Menschen zu verteidigen und Frieden, Solidarität und gegenseitigen Respekt zwischen Menschen und Völkern zu fördern.
Abschließend bat Patriarch Daniel um Gottes Segen für die Georgische Orthodoxe Kirche, ihre Hierarchen, Priester und Gläubigen sowie um Frieden und Wohlergehen für das georgische Volk. Zugleich betonte er die Bedeutung der brüderlichen Gemeinschaft zwischen der Rumänisch-Orthodoxen Kirche und der Orthodoxen Kirche Georgiens. Die Glückwunschbotschaft wurde von Erzbischof Nifon von Târgoviște, Ehrenmetropolit und Patriarchalexarch, übermittelt.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Verlagsgründer Gregor Fernbach orthodoxe Bücher als Weg zum Glauben beschrieb.
