In München wird Brandstiftung in einer evangelischen Kirche untersucht
Die Polizei sucht Zeugen des Feuers in der Evangelischen Kirche im Stadtteil Haidhausen und überprüft den Zustand der historischen Steinmeyer-Orgel.
Am 29. Mai 2026 berichtete die Zeitung TZ, dass die Polizei die Ermittlungen zum Brand in der evangelischen St.-Johannes-Kirche im Münchner Stadtteil Haidhausen fortsetzt und von vorsätzlicher Brandstiftung ausgeht. Weitere Einzelheiten veröffentlichten Sonntagsblatt und die Polizei Bayern.
Das Feuer brach am Abend des 23. Mai aus. Die Pfarrerin Nina Sper bemerkte während eines Rundgangs Rauchgeruch und entdeckte Rauch im Gebäude, woraufhin die Feuerwehr alarmiert wurde.
Nach Angaben der Polizei Bayern wurden im Inneren der Kirche Überreste eines verbrannten Kartons gefunden. Deshalb gehen die Ermittler von vorsätzlicher Brandstiftung aus. In einer Mitteilung der Polizei heißt es, dass „von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen werden kann“.
Durch das Feuer wurden eine Holztür beschädigt und die Innenwände der Kirche verrußt. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.
Wie das Sonntagsblatt berichtet, bereitet der Gemeinde besonders der Zustand der historischen Steinmeyer-Orgel Sorgen. Der Vertreter des Kirchenvorstands Dieter Rippel erklärte gegenüber der TZ: „Es könnte sein, dass sich Brandpartikel abgesetzt haben.“
Nach Angaben der Gemeinde wird das Instrument vorerst nicht benutzt, bis Fachleute mögliche Schäden durch Rauch und Rußpartikel untersucht haben.
Nach mehr als 60 Stunden Lüftung verschwand der Brandgeruch aus dem Hauptschiff der Kirche, doch im östlichen Teil des Gebäudes dauern die Arbeiten weiterhin an.
Die Münchner Polizei rief Zeugen dazu auf, Hinweise zu dem Vorfall zu melden. Die Ermittlungen dauern an.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass unter Köln Katholiken Berichte über Marienerscheinungen prüfen werden.