„Kreuzweg“ als lebendiges Zeugnis des Glaubens in Braunau am Inn

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Gemeinsame Gesänge und Gebet prägten den erstmals veranstalteten „Kreuzweg“ in Braunau am Inn. Foto: Gemeinde Gemeinsame Gesänge und Gebet prägten den erstmals veranstalteten „Kreuzweg“ in Braunau am Inn. Foto: Gemeinde

Erstmalige kulturell-religiöse Veranstaltung vereinte rumänisch-orthodoxe Gläubige und Vereine in Oberösterreich

Am Palmsonntag (5. April 2026) veranstaltete die rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Braunau am Inn erstmals die kulturell-religiöse Veranstaltung „Kreuzweg“, an der zahlreiche Gläubige sowie Vertreter kultureller und religiöser Vereinigungen aus Oberösterreich teilnahmen. Darüber berichtete die deutsche Metropolie auf ihrer Webseite.

Im Mittelpunkt stand eine gemeinschaftlich gestaltete spirituelle Erfahrung, die von Gebet, Besinnung und Solidarität geprägt war. Die Teilnehmer folgten symbolisch dem Leidensweg Christi und erlebten die Veranstaltung als Ausdruck gelebten Glaubens und kirchlicher Einheit in der Diaspora.

Ein wesentlicher Bestandteil des Abends waren die Andachtslieder verschiedener Chöre und Gruppen, darunter der Verein DOR aus Linz, der Seraphim-Chor aus Wels-Marchtrenk sowie der Chor „Orthodoxe Stimmen“ aus Vöcklabruck. Ihre Gesänge verliehen der Veranstaltung einen stark liturgischen Charakter und wurden von den Anwesenden als gemeinsames Gebet erlebt.

Den Abschluss gestalteten der Verein „Heilige Marina“ und die Pfarrei Braunau am Inn. Konsul Florea Radu-Dumitru würdigte in seinen Worten die Bedeutung der Osterzeit sowie die spirituelle Kraft der Veranstaltung. Die Organisatoren um Pfarrer Gunther-Ioan Lassel zeigten sich zufrieden und erwarten für eine künftige Wiederholung eine noch größere Beteiligung.

Die UOJ berichtete zuvor, dass orthodoxe Christen sich am Münchner Marsch fürs Leben am 18. April 2026 beteiligen werden und ein liturgisches Programm anbieten.

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